Basstoelpel, Helgoland

Meine Liebe zur Natur

Meine Liebe zur Natur

Berühre den Wind und du wirst wissen, was Freiheit bedeutet.
unbekannt

Mein Blogbeitrag zu meiner neuen Blogparade “Liebe zur Natur”. Ich freue mich auf viele Teilnehmer und spannende Artikel. Wie die Blogparade funktioniert, erfährst Du hier.

Schon als Kind habe ich die Natur geliebt und war zu jeder sich bietenden Gelegenheit in Wald und Flur unterwegs und betrachtete die Flora und Fauna. Ich habe seither einen besonderen Draht auch zu den Tieren, sie kamen und kommen zu mir und laufen oft genug nicht weg sondern geben mir die Gelegenheit, sie in Ruhe zu betrachten.

Meise
Eine Kohlmeise frisst aus der Hand
und auch die Eichhörnchen tun es
und auch die Eichhörnchen tun es

Der Kontakt mit der Natur hilft uns, uns selbst näher zu kommen. Die Natur ist ein großartiger Lehrer. Du musst nichts weiter tun als in Achtsamkeit die Umgebung zu genießen und lernen, ihr zuzuhören.
Frank Ohlsen

Es gibt unzählige Gründe, warum wir die Natur aufsuchen und warum wir sie beschützen sollten. Hier sind nur ein paar Gründe dazu.

  • Die Natur ist unsere Heimat
  • bietet Nahrung und Erholung
  • Sie ist ein Glücksspender
  • spendet Trost
  • öffnet den Blick /den Geist für Neues
  • fördert die Kreativität
  • ein Abenteuer
  • ist vielfältig
  • selbst heilend
  • zu erhalten
  • liefert das Material für regenerative Energien
  • ist Gesund
  • ist gewaltig

Die Natur ist unsere Heimat

Damit meine ich ganz einfach, dass wir aus der Natur geboren werden, und wir dort immer ein Stück Heimat finden. Sie gibt uns Geborgenheit, Baumaterialien für ein Dach über dem Kopf und ein Lager für die Nacht.

Sie bietet Nahrung und Erholung

Wir können uns mit und durch die Natur ernähren. Ob wir nun durch Wald und Wiesen gehen und uns von den Kräutern und Früchten ernähren oder doch lieber jagen gehen. Wobei das letztere für mich nicht in Frage kommt. Dann doch eher die Früchte. Der größte Teil unserer Fauna ist essbar. Ob nun beim sammeln der Früchte oder beim Spaziergang oder Joggen können wir Stress abbauen u d uns sehr schnell vom Alltag erholen.

Lebensfreude

Sie spendet uns Trost und macht uns glücklich

Schon in meiner Kindheit habe ich mir von der Natur helfen lassen, wenn ich von Sorgen geplagt wurde oder auch bei Liebeskummer mich trösten lassen. Die Natur zwingt sich uns nicht auf und doch ist sie ein guter Zuhörer und Mittler im Dialog mit uns selbst.

Viele meiner glücklichsten Momente in meinem Leben habe ich in der Natur erlebt, sei es bei meinen Spaziergängen oder auch auf meinen ausgedehnten Wanderungen.

Die Natur fördert unsere Kreativität

Häufig genug erhalte ich bei meinen Aufenthalten in Wald und Flur die besten Ideen für meine zukünftige Weiterentwicklung oder für meine Artikel hier auf dem Blog. Ebenso ist sie ein sehr guter Ratgeber, wenn ich in einem Prozess mal wieder fest hänge und nicht weiter weiß. Oft genug reicht dafür ein kurzer Spaziergang. Den Grund dafür haben Wissenschaftler bereits in vielen Studien festgestellt. Die Bewegung in der Natur aktiviert in unserem Gehirn bestimmte Areale, die für unsere Kreativität förderlich/verantwortlich sind.

Buntspecht

In vielen Gesprächen mit Freunden und Bekannten wurde mir meine Erfahrung ebenfalls immer und immer wieder bestätigt. Ausnahmslos jeder von Ihnen, der wie ich regelmä0ig in die Natur geht, hat dieses Phänomen schon erlebt. Das gilt dann auch für John, der in seinem Buch „Wenn du Orangen willst, suche nicht im Blaubeerfeld“ über seine Aha-Momente unter anderem schreibt:

Es ist verblüffend, welchen kreativen Schub ich bekomme, wenn ich meine Zeit in der Natur verbringe.
John Strelecky im Buch „Wenn du Orangen willst, suche nicht im Blaubeerfeld“

Ich habe meine Idee für diesen Artikel ebenfalls auf einem meiner Spaziergänge gehabt und den Aufbau im groben innerhalb von wenigen Minuten in meinem kleinen Notizbuch, welches ich für diese Gelegenheiten fast immer bei mir habe, niedergeschrieben.

Die Natur ist ein Abenteuer

Und das gilt im doppelten Sinn. Zum einen erleben wir wunderbare Abenteuer, wenn wir uns auf neuen Pfaden auf den Weg mache, denn nun bietet sich hinter jeder Biegung eine neue Erfahrung, ein neuer Blick auf Ihre Schönheit. Aber auch auf bekannten Wegen, die ich schon hundert mal gegangen bin, eröffnet sich auf jedem neuen Gang etwas neues. Einzige Voraussetzung dafür ist, dass ich meine Sinne dafür offen halte.

Dann kann ich mich erfreuen an den Blumen, die gerade blühen, an einem Eichhörnchen oder einem Reh, welches mir begegnet oder auch an einer Schnecke oder einer Zikade, die ich so noch nicht gesehen habe.

Die Natur ist schön

Die Begründung habe ich ja schon mit dem vorherigen Punkt mehr als begründet. Die Schönheit wird uns dann besonders bewusst, wenn wir uns einfach mal zurück setzen und den Augenblick genießen. Eben die Augen und Ohren offen halten und auf die Bewegungen im Gras oder das klopfen des Spechtes reagieren und einfach zum Beobachter werden.

Pietzmoor
das Pietzmoor bei Schneverdingen

Die Natur ist selbst regulierend und heilend

Damit meine ich, das wir die Natur nicht wirklich zerstören können. Wir zerstören uns, unsere Zukunft und die unserer Nachfahren. Wir können weiter die Wälder abholzen, Staudämme bauen und die Böden auslaugen. Tiere abschlachten, die Meere verschmutzen usw.
Dann werden wir vielleicht irgendwann begreifen, dass wir Geld nicht essen können. Wir als Menschheit werden dann irgendwann vergehen. Vielleicht braucht die Erde danach einige tausend Jahre, aber dann wird Sie wieder in Ihrer wundervollen Pracht erblühen.
Mit dem gerade vergangenen Klimagipfel in Paris haben wir vielleicht ja einen ersten Schritt in die richtige Richtung begangen, indem die 195 beteiligten Staaten beschlossen haben, den Klimawandel einzudämmen. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, den durchschnittlichen Temperaturanstieg bis zum Jahr 2100 auf max. 2 ° zu begrenzen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist eine Reduzierung des anthropogen CO₂-Ausstoßes um 80 bis 95 % erforderlich.

Die Natur ist es wert, Sie zu erhalten

Auch wenn wir die Erde kaum zerstören können, so können wir uns doch aller Lebensgrundlage berauben, wenn wir so weiter machen, wie bisher.

Waldbrand Indonesien
Quelle: http://www.wwf.de

Schau dich nur um, was in der Welt geschieht. Da werden jedes Jahr aufs Neue in Indonesien riesige Flächen Regenwaldes niedergebrannt, um noch mehr Palmöl-Plantagen zu bauen. Um dann unter dem Deckmantel des Umweltschutzes daraus Biotreibstoff herzustellen. Schaut man sich dann wirklich mal an, wie der CO₂ Ausstoß dann zu Buche schlägt, kann ganz und gar nicht mehr von einer guten Umweltbilanz gesprochen werden.
Wo Wälder und Moore oder Feuchtwiesen weichen müssen, um Landwirtschaftliche Flächen zu gewinnen, sieht die entsprechende Bilanz eher düster aus.
An anderer Stelle werden dann noch indigene Völker vertrieben, um auch dort Flächen zum Erhalt von Bodenschätzen roden zu können oder sich für den Widerstand der unkontaktierten Völker zu rächen.

Ab und zu gibt es aber auch positive Nachrichten. So konnte jetzt der Bau des geplanten Staudamms in Borneo gestoppt werden, und so riesige Waldflächen gerettet werden. Des Weiteren wollen zehn afrikanische Staaten Wälder aufforsten. Und das für 1,5 Mrd. $ auf einer Fläche dreimal so groß wie Deutschland.

Der WWF sammelt unter anderem auch Spenden zum Erhalt der Regenwälder Indonesiens und damit auch der Orang Utans.

Die Natur ist Lieferant regenerativer Energien

Ist das jetzt ein Widerspruch, wenn ich sage, dass Sie uns regenerative Energien liefert?
Ich denke nicht, denn anders als bei der Rodung riesiger Flächen trägt ein bedachter Holzeinschlag in Wäldern für deren Verjüngung bei. Die Kraft von Wind, Wasser und Sonne kann effektiv genutzt werden. Und ein Pflanzenanbau, der aus einem Überschuss an der Lebensmittelproduktion übrig bleibt, könnte durchaus für die Biogas Produktion genutzt werden. Bereits entsprechend genutzte Flächen können auch weiterhin für den Anbau von Pflanzen zur Energieerzeugung genutzt werden. Gerade durch die Stromerzeugung aus regenerativen Energien lassen sich die CO₂ Emissionen reduzieren.

Nimm dir Zeit zum Träumen,
es ist der Weg zu den Sternen.
(aus Irland)

weitere Quellen zum Klimaschutz:
Bund.de
Film: Der grüne Planet
CO₂ Rechner zur Berechnung deiner persönlichen EnergiebilanzKlimafakten.de
IPCC.de – Was ist der Treibhauseffekt
Energie.finde-dich-selbst.net – über die Reduzierung des CO₂ Ausstosses

Jetzt bist Du dran. Schreibe für dich auf, was dir an der Natur gefällt.
Dieses ist meine Blogparade über unsere Liebe zur Natur. Ich  habe mich entschieden, jetzt über den Sommer diese neu aufzulegen.

Bist Du bei der Blogparade “Liebe zur Natur” dabei? Hier findest Du alle wichtigen Informationen!

Du kannst über alles schreiben  was dir dazu einfällt. Egal, ob es um Tiere oder Pflanzen, ein bestimmtes Landschaftsgebiet oder eine besondere Reiseerinnerung ist. Lass deinen Gedanken freien Lauf.

Dieses mal hast du bis zum 31. August Zeit.

Hinterlasse unten bei den Kommentaren den Link zu Deinem Blogartikel für die Blogparade.

Am Ende gibt es eine Zusammenfassung und bei entsprechendem Erfolg erstelle ich wieder ein e-book, in dem jeder Beitrag beteiligt sein kann, aber nicht muss.

Wenn Du mehr zu gesunder Lebensweise, Glück, Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung oder über kritische Ansichten zu Natur und Umwelt wissen möchtest, dann sprich mich doch einfach an. Oder buche meinen Newsletter. Ich freue mich auch immer über die Ansichten meiner Leser in den Kommentarfeldern.

Me_webFrank Ohlsen ist Entspannungstrainer und Outdoorcoach mit den Schwerpunkten Achtsamkeit, Mentaltraining und Persönlich-keitsentwicklung. Seine Vision von einer besseren Welt lautet: Meine Reisebegleiter jeden Tag ein bisschen glücklicher machen und Wege aufzeigen, dass es so bleibt.

25 Gedanken zu „Meine Liebe zur Natur“

  1. Lieber Frank,
    danke für den spannenden Artikel. Mir ist die Natur auch absolut wichtig und schützenswert. Grad habe ich einen passenden Artikel geschrieben, mit dem ich mich gern an deiner Blogparade beteilige:
    Wohlfühlen im Winter ‒ für Mensch und Tier
    http://www.lebensfreude-wiederfinden24.de/wohlfuehlen-im-winter-fuer-mensch-und-tier/

    Ich wünsche dir frohe Feiertage. Auch, wenn´s nicht schneit, die Natur zu genießen und nach den stressigen Wochen zur Ruhe zu finden, ist kostenfrei und doch unbezahlbar.
    Liebe Grüße
    Roswitha

  2. Lieber Frank,
    wieder einmal ein wundervoller Artikel. Es stimmt, die Natur ist wundervoll und es ist niemals nichts los. Wir müssen halt nur mit offenen Augen und Ohren durch unsere schöne Welt gehen.
    Leider ist es mir nicht möglich, an deiner Blogparade teilzunehmen, allerdings wünsche ich dir viel Erfolg und eine große Teilnehmerzahl.
    Herzlichst
    Gabi

  3. Was für ein toller Artikel, lieber Frank,

    und das Video mit Hannelore Elsner ist Gänsehaut pur. Aber so ist es. Die Natur hat auch mir schon so viele tolle Inspirationen und glückliche Minuten, ja Stunden gegeben. So manches Erlebnis ist mir immer noch im Gedächtnis, weil es einfach so grandios war.

    So kann ich mich immer noch an einen wahnsinnigen Sonnenuntergang erinnern. Ich stand alleine da total umgeben von einem Farbenspiel rot-gold-orange. Ringsum…… Wahnsinn. Das ist jetzt schon bald 20 Jahre her. Ich trage es immer noch im mir…..

    Herzliche Grüße
    Barbara

    1. Liebe Barbara,
      ja, das Video fand ich auch toll. Aus der Reihe gibt es übrigens noch weitere.
      Vielleicht magst du ja auch noch einen Artikel zur Blogparade beitragen…? 🙂
      Liebe Grüße
      Frank

  4. Lieber Frank,

    was für ein schönes Thema und wieder ein sehr umfangreicher Beitrag in dem ich mich besonders in deinen Kindheitserinnerungen total wiedergefunden habe. Wir hätten uns glatt bei Streifzügen in Wald und Wiesen begegnen können.

    Besonders fasziniert war ich schon immer von dieser Wandlungskraft einer Raupe, die uns eindrucksvoll zeigt, welche Veränderung im Leben möglich ist und das alles aus sich selbst heraus.

    Liebe Grüße

    Diana

    1. Hallo, Hans,
      herzlichen Dank für deinen Beitrag zur Blogparade. Es ist ein toller Artikel geworden.
      Besonders gut hat mir der Vergleich gefallen, das Natur autogenes Training ist.
      Auch der Ansatz, den eigenen Garten, selbst wenn dieser nur klein ist, möglichst natürlich zu gestalten gefällt mir gut.
      Auch ich bin gerne im Garten unterwegs, im letzten Jahr haben wir erstmals sogar angefangen, eigenes Gemüse anzupflanzen.
      Noch mit mäßigem Erfolg, da die Schnecken viel zerstört haben und unsere Tomaten durch unsere Bäume zu wenig Sonne ab bekommen haben. Doch das wird dieses Jahr besser.
      Im Haus sorgt meine Frau für einen kleinen Urwald. Wir haben sehr viele Blumen im ganzen Haus verteilt.
      HG
      Frank

    1. Hallo, Steffi,
      was für ein wundervoller Beitrag. Ich erinnere mich auch noch sehr gut an meine Großeltern, da ich in jungen Jahren noch sehr oft bei ihnen war.
      Sie hatten einen großen Garten, in dem ich viel Zeit mit Ihnen verbracht habe, wenn wir nicht gerade zusammen zum nahegelegenen Bahnhof spazierten und die an- und abfahrenden Züge betrachteten. So kann ich rückblickend betrachtet sagen, dass er mich auch in dieser Richtung nachhaltig geprägt hat.
      Vielen Dank für diese Erinnerung, die du mir mit deinem Beitrag beschert hast.
      Herzliche Grüße
      Frank

    1. Liebe Andrea,
      du gibst deinen Lesern einen großartigen Einblick auf die Vielfalt der Natur. Ja, du hast absolut recht, wenn du sagst, die Natur ist überall.
      Sie lässt sich nicht beherrschen.
      Ganz herzlichen Dank für deinen Beitrag.
      Liebe Grüße
      Frank

    1. Hallo Kathi,
      herzlichen Dank für deinen Beitrag zu meiner Parade. Ich komme gerade selber von einer Reise in die Natur zurück. Darüber wird dann auch in Kürze hier zu lesen sein.
      Was die Souvenirs angeht, greife ich ebenfalls am liebsten auf die Fotografie zurück. Ferner erfreue ich mich sehr gerne meiner Erinnerungen.
      Liebe Grüße
      Frank

  5. Vielen Dank auch für den tollen Artikel. Wenn man bedenkt, wie die meisten Jugendlichen in einer Stadt aufwachsen und nicht einmal wissen woher die Milch kommt – unglaublich. Wir sind früher noch auf Bäume geklettert, mit den Eltern auf Berge gekraxelt und auf Bergwiesen Picknick gemacht.

    Es ist so wunderbar die Ruhe der Natur zu genießen. Die Ruhe, die man in keiner Stadt mehr finden kann – Und um Stress und Burnout zu begegnen wäre eine Entschleunigung so wichtig.

    Achtsamkeitstraining, besonders Hand in Hand mit der Natur kann so heilend und energiespendend sein.

    Beste Grüße

    1. Hallo, Ulrich,
      ja, das die Jugendlichen das nicht wissen oder überrascht sind, dass die Milch, wenn sie von der Kuh kommt, warm ist, ist ein weiterer Punkt. Am Samstag war ich mit meinen Enkeln im Moor und dort traf ich einen Schäfer. Er war von meiner Enkelin so begeistert, weil sie völlig selbstverständlich und angstfrei mitten zwischen den Heidschnucken umher lief.
      Mein neuer Artikel berichtet über diesen und den Ausflug vorletzten Samstag ins Moor den Wald und die Heide.
      Liebe GRüße
      Frank

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