Depression

Drei Dinge die du tun kannst, wenn es dir schlecht geht

Wir Menschen sind schon eigenartige Wesen. Wenn es uns gut geht, verschwenden wir förmlich unsere Energie, leben aus dem Vollen und genießen die Zeit, was auch wirklich gut ist.

Doch wenn es uns schlecht geht, dann stocken wir in unserer Tatkraft.
Wir bewegen uns kaum aus unserer Trauerzone heraus. Doch gerade in diesen Momenten kommt es ganz Besonders darauf an, sich zu bewegen, in die Aktion zu kommen und damit zu starten, die Situation zu verändern! Verharren wir in dieser Situation über einen längeren Zeitraum, können daraus sogar Depressionen erwecken.

Sicher fällt es im Moment sogar noch schwerer, als sonst, denn wir stecken in der Corona Krise. Viele unter uns haben Angst, Ihren Job zu verlieren, oder sie sind Unternehmer und Selbständige und die Einnahemen brechen gerade weg! Oder sie machen gerade Kurzarbeit und haben dadurch weniger Einnahmen. Wenn Sie sich dann eh schon am Existenzminimum bewegen, also keine Ersparnisse da sind, um die Verluste aufzufangen, kann das schon alleine zu Sorgen führen.

Und doch gibt es Mittel und Wege, die du tun kannst, damit es dir augenblicklich besser geht.

Drei Dinge, die du sofort tun kannst, wenn es dir schlecht geht, um deine Situation zu ändern!

  1. Ändere deine Gedanken. Deine Gedanken sind es, die dich in die Situation gebracht haben. Egal, was der Auslöser war, ob es ein Streit mit deinem Partner oder Vorgesetzten bzw. Untergebenen war, ein Brief mit einer negativen Ankündigung, ein missglückter Job oder oder…., dieser Auslöser hat für deinen schlechten Gefühle gesorgt. Und diese Gedanken, die sich dann oft wie in einem Karussell drehen, verursachen dann deine Bauchschmerzen. Wenn es dir gelingt, dieses Gedankenkarussell zu beenden, hast du die Situation schon so gut wie im Griff.
  2. Begib dich in eine andere Umgebung, wechsel umgehend dein Umfeld. Oft ist es unser direktes Umfeld, welches uns daran hindert, diese miese Situation zu beenden. Doch du kannst ihr entfliehen. Ich mache dann vorzugsweise immer einen langen Spaziergang. Die Bewegung an der frischen Luft, dabei den Blick schweifen zu lassen, bringt mich sehr schnell auf neue und vor allem bessere Gedanken.
  3. Rede mit deinem Partner oder einer Vertrauensperson über deine belastende Situation. Alternativ: Schreibe es dir von der Seele.
Nichts kann dich auf dieser Welt mehr beunruhigen als deine eigenen Gedanken.
Darum achte auf deine Gedanken, denn Sie werden zu deinen Worten.
Achte auf deine Worte, denn sie werden zu deinen Taten.
Achte auf deine Taten, denn Sie werden zu deinem Wesen!

Nichts kann dich auf dieser Welt mehr beunruhigen als deine eigenen Gedanken.
Darum achte auf deine Gedanken, denn Sie werden zu deinen Worten.
Achte auf deine Worte, denn sie werden zu deinen Taten.
Achte auf deine Taten, denn Sie werden zu deinem Wesen!

newsletter Quelle:pixabay

Deine Gedanken ändern!

Vielleicht fragst du dich gerade, wie das funktionieren soll, meine Gedanken zu ändern, wenn es mir doch gerade schlecht geht und mir doch sowieso schon jeder Antrieb fehlt.
Hast du schon einmal von der direkten Verbindung von Körper und Geist gehört? Wenn es dir schlecht geht, dann spiegelt sich das in deiner Körperhaltung wieder. Deine Schultern und der Kopf hängen, oftmals gehen wir eher gebückt. Hier kannst du sehr gut ansetzen.
Hebe deinen Kopf hoch, richte dich gerade auf, Brust raus und Schultern hochziehen. Atme tief ein und aus. Verharre in dieser Stellung mindestens zwei bis drei Minuten und warte ab, was passiert.

In der Regel geht es uns schon dadurch sehr schnell viel besser. Deine Gedanken werden sich schon dadurch verändern. Zusätzlich kannst du dir einen positiven Gedanken schon jetzt, wenn es dir gut geht als Anker setzen und diesen dann zusätzlich aktivieren.
Das Ankern ist eine Technik aus dem NLP, mit der du über eine Reiz-Reaktionskopplung in die Lage versetzt wirst, Gefühle und Emotionen zu speichern und bei Bedarf gezielt abzurufen.
Für mich ist so ein Anker zum Beispiel das Lächeln meiner Enkeltochter, welches ich mir durch eine kleine Handbewegung sofort in Erinnerung rufen kann.

Eines von drei Dingen, die du tun kannst um deinen Zustand zu verändern ist die Nutzung von Ankern.

Kannst du dir in etwa vorstellen, was so ein Gedanke zu verändern vermag, wenn es dir schlecht geht. Für mich ändert er alles!

Umgebungswechsel

Oft hindert uns unser Umfeld daran, unsere Gedanken zu verändern. Dann ist der beste Weg, dieses Umfeld zu verlassen, die Umgebung zu ändern.

Begebe dich an einen ruhigen Ort, z.B. einen Nebenraum und übe dich in einer Form der Meditation. Das kann neben einer herkömmlichen Meditationsübung auch eine Yoga- oder Qi Gong Übung sein oder eine Zen Meditation, oder du zeichnest Mandelas oder ähnliche Dinge, die geeignet sind, dich zu entspannen. Wenn wir uns entspannen, haben schlechte Gefühle meist keinen Platz mehr und verschwinden von selbst.

Neben dieser Art der Entspannung suche ich auch sehr gerne die Natur auf, mache einen langen Spaziergang durch den Wald. Während des Spazierganges achte ich auf die Natur um mich herum, erfreue mich an den Bäumen und Blumen und lasse den Blick am Horizont schweifen. Dabei hebe ich meinen Kopf, richte den ganzen Körper auf. Der Hintergrund dazu ist, dass Körper und Geist und somit unsere Gefühle in einem engen Zusammenhang stehen. Geht es uns schlecht, lassen wir den Kopf hängen, und der ganze Körper ist in sich zusammengesackt.

Dadurch, dass ich mich komplett aufrichte, tief durchatme und vielleicht noch ein Lächeln ins Gesicht zaubere, geht es mir innerhalb weniger Minuten besser. Probiere es bei nächster Gelegenheit einfach einmal aus.

Rede über deine Situation

Mit jemandem über die Situation, die uns belastet zu sprechen kann sehr hilfreich sein. Wir teilen damit unseren Schmerz, unsere Gefühle und oftmals geht es uns schon besser, während wir darüber reden. Dabei sollten wir möglichst eine Umgebung wählen, in der das Gespräch in entspannter Atmosphäre statt finden kann.

Ein Gespräch in entspannter Atmosphäre kann hilfreich sein, um mit belastenden Situationen
besser umgehen zu können. Bildquelle: pixabay

Geteiltes Leid ist halbes Leid, sagt schon der Volksmund, und genau so ist es auch. Wir reden uns unsere Probleme von der Seele. Damit befreien wir uns und öffnen eine Sichtweise für positives.

Sofern du niemanden hast, mit dem du über deine Sorgen sprechen kannst, dann solltest du dir einen Zettel und einen Stift nehmen und dir diese von der Seele schreiben. Der Effekt ist annähernd der gleiche wie beim reden, denn wir können danach entspannter weiter gehen, die Probleme stehen ja noch auf dem Papier.

Zusammenfassung

Durch die Anwendung von einem dieser drei Schritte oder auch einer Kombination aus zweien oder allen dreien gelingt es mir sofort, schlechte Gemütszustände umzuwandel:

  • Durch einen antrainierten Anker die Gedanken ändern
  • Eine andere Umgebung aufsuchen, z.B. durch einen Spaziergang im Wald
  • Das Gespräch mit einem Freund führen oder alternativ die belastenden Probleme niederschreiben.

Und noch einen letzten Tipp: Schau einmal wie du mit einer Morgenroutine schon gut gelaunt in den Tag startest.

über den Autor

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Wege zum Glueck
Wege zum Glück – Spaziergänge in der Natur

Frank Ohlsen ist Entspannungstrainer und Outdoorcoach mit den Schwerpunkten Achtsamkeit, Selbstliebe und Persönlich-keitsentwicklung. Seine Vision von einer besseren Welt lautet: Meine Reisebegleiter jeden Tag ein bisschen glücklicher machen und Wege aufzeigen, dass es so bleibt.

4 Gedanken zu „Drei Dinge die du tun kannst, wenn es dir schlecht geht“

  1. Guten Tag,
    Danke, dass Sie uns diesen Beitrag zur Verfügung gestellt haben.Ich bin sehr dankbar, dass Sie uns diese Informationen zur Verfügung gestellt haben.Ich habe mit diesem Beitrag viel gelernt.Er ist großartig und ich freue mich darauf, mehr von Ihrem informativen Blogbeitrag zu lesen.

    1. Lieber Hermann,
      auf jeden Fall sollte man es beherzigen.
      Denke immer dran, „Jede Minute die du mit schlechten Gedanken oder mit Wut verbringst, sind 60 Sekunden verlorene Zeit in deinem Leben.“
      Herzlichen Dank für deinen Kommentar.

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