Bewegungsmangel kostet Milliarden

Bewegungsmangel kostet unserem Gesundheitssystem Milliarden

Das berichtet Univadis in einem Artikel vom 29. Juli 2016.

Aus einer aktuellen Studie, die dazu in „The Lancet“ veröffentlicht wurde und die sich über 142 Länder erstreckt, fallen alleine jährlich fünf Millionen Todesfälle wegen mangelnder Aktivität an. Jährlich verursachen die Bewegungsmuffel mehr als 60 Milliarden Euro an, der größte Teil davon auf das Gesundheitssystem.

48 Milliarden entfallen alleine auf zusätzliche Ausgaben im Gesundheitssystem.

Wie weiter aus dem Bericht hervor geht, wird Menschen, die acht Stunden am Tag im Büro sitzen mindestens 1 Stunde tägliche Aktivität empfohlen. Dazu müssen keine Höchstleistungen vollbracht werden.

So kommst Du in die Bewegung

mangelnde Bewegung
Quelle: Univadis

Doch gerade Menschen, die vielleicht schon Jahre oder gar Jahrzehnte keine Bewegung hatten, fällt es schwer,wieder in Aktion zu kommen. Und dann ist gleich eine Stunde eine ziemliche Herausforderung.

Doch Du kannst damit klein anfangen.

Zu Beginn können schon 10 Minuten schnelles Gehen an der frischen Luft helfen. Wenn du zwischendrin aus der Puste kommst, macht das auch nichts. Gehe dann einfach entsprechend langsamer.

In den kommenden Tagen steigerst du dann immer mehr die Entfernung, die du zurücklegst.  Dein Körper wird sich sehr schnell daran gewöhnen und du wirst dich dabei immer mehr steigern können.

In aller Regel stellt sich eine positive Veränderung bereits nach zwei bis drei Wochen ein und du wirst dann sehr schnell auch längere Strecken zurück legen können.

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Begleite mich doch einfach mal auf einer Wanderung.

Schlage deinem Bewegungsmangel doch einmal ein Schnäppchen. Sollte es dir schwer fallen, dann begleite mich doch einfach mal auf eines meiner Seminare. Sicher findest du hier etwas, das dich anspricht. Gerade für Anfänger beim Wandern bieten sich hier die Wanderung im Pietzmoor oder mein Shinrin Yoku Seminar an.

Du wirst sehen, dass Wandern wirklich glücklich macht, und wer weiß, vielleicht kannst du dann auch bald sagen:

Happiness is not a destination. It’s a way of life.

Lauter positive Effekte

In dem Moment, wo du damit beginnst, dich zu bewegen, also aktiv zu werden, passieren lauter positive Effekte. Hier ist ein kleiner Auszug, was alles passieren kann.

  • Dein Kreislauf stabilisiert sich
  • Bluthochdruck wird gesenkt, zu niedriger Blutdruck steigt an
  • Während und nach der Aktivität werden Endorphine ausgeschüttet und du fühlst dich einfach glücklich
  • Das Herz wird gekräftigt,  das Risiko eines Herzinfarktes sinkt um 50%
  • Der Körper verbrennt pro Stunde zwischen 330 und 500 kKal. Es ist also ein sehr gutes Mittel, um Körperfett abzubauen.
  • Wandern wirkt Depressionen entgegen
  • Das Skelett wird gestärkt und das Risiko an Osteoporose zu erkranken sinkt
  • Unser Gehirn wird durch die Eindrücke aus der Natur angeregt. Somit wirkt es auch als Prävention zur Demenz.
  • Selbst Krebs kann durch Bewegung geheilt werden
  • usw.

Du siehst also, das Wandern durchaus positiv zu bewerten ist.

Das sehen auch viele Mediziner mittlerweile genau so.

Bewegung wirkt wie eine hoch dosierte Arznei

So war in einem Artikel auf Die Zeit bereits im Februar 2014 zu lesen:

Eine Arznei, die alle Krankheiten heilt und obendrein das Leben verlängert, existiert nicht. Oder vielleicht doch? Ja, tatsächlich, es gibt da etwas. Ein Mittel, das man als Universalmedizin betrachten könnte. Es kostet nichts, ist frei von künstlichen Zusatzstoffen und wirkt unzähligen Leiden entgegen: die Bewegung.

Wandern macht glücklicher als Sex

Nach einer aktuellen Studie von Research Now und GoreTex bewerten 39% der Befragten Wandern stimulierender als Sex, da der positive Effekt lang anhaltender ist. Kaum einer unter uns wird wohl den sexuellen Akt über zwei oder drei Stunden vollzogen haben.

Möglicherweise steigert noch eine Kombination aus Wandern und anschließenden Sex unser Wohlbefinden.

Bewegungsmangel

Wie auch immer, diese Entscheidung muss jeder für sich selbst fällen. Ich persönlich mag sowohl das eine als auch das andere. 🙂

So ist dann beides auf seine Art befriedigend.

Fazit

Nicht nur die Tatsache, das Wandern die Gesundheitskassen entlasten könnte, auch der positive Effekt für unseren Gemütszustand sind für mich wesentliche Faktoren für diese Art der Freizeitbeschäftigung. Auch ich bin davon überzeugt, dass Bewegungsmangel schlecht für unser Wohlbefinden ist. Es muss ja nicht unbedingt wandern sein. Der tägliche Spaziergang, auch wenn es nur eine halbe Stunde ist, kann schon helfen, sich gut zu fühlen.

Quelle:
Milliardenkosten durch mangelnde Bewegung
Wandern macht glücklicher als Sex
Wundermittel Bewegung

wer schreibt denn hier

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Me_webFrank Ohlsen ist Entspannungstrainer und Outdoorcoach mit den Schwerpunkten Achtsamkeit, Mentaltraining und Persönlich-keitsentwicklung. Seine Vision von einer besseren Welt lautet: Meine Reisebegleiter jeden Tag ein bisschen glücklicher machen und Wege aufzeigen, dass es so bleibt.

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