Ein Friedliches miteinander

Friedliches miteinander anstatt dem kriegerischen gegeneinander

Sarah Maria betreibt auf Ihrem Blog auch eine Parade.
Thema: Blogs gegen Hass mit dem Hashtag #BloGeHa

Darüber zu philosophieren, halte ich für wichtig. Überall begegnen uns derzeit Hetzparolen, ob die IS oder hierzulande bei Pegida. Der aktuelle Fall von Charlie Hebdo zeigt uns deutlich, wozu der Hass eines Einzelnen oder einer kleinen Gruppe führen kann, ebenso wie der Fall der Allah Krieger von Boko Haram, wo 2000 „Ungläubige“ in Baga, Nigeria hingerichtet wurden.

Doch:

Niemand wird mit dem Hass auf andere Menschen wegen ihrer Hautfarbe, ethnischen Herkunft oder Religion geboren. Hass wird gelernt. Und wenn man Hass lernen kann, kann man auch lernen zu lieben. Denn Liebe ist ein viel natürlicheres Empfinden im Herzen eines Menschen als ihr Gegenteil.
Nelson Mandela – Der lange Weg zur Freiheit

Und wohl kaum einer von uns ist wirklich unvoreingenommen. Ob es nun um Religion, um Macht oder was auch immer geht. Vieles davon ist anerzogen, wir haben etwas gehört oder gelesen, zum Beispiel das wieder ein Moslem einen Taxifahrer beraubt hat oder was sonst. Das wird dann aufgebauscht und als Meinung verbreitet, alle Moslems sind bösartig und überfallen unbescholtene Bürger. Was von solchen Geschichten zu halten ist, darüber habe ich ja schon geschrieben.

Trotzdem kann es passieren, dass wir uns dabei erwischen, wie wir mit Vorurteilen auf andere Menschen reagieren, wie mir vor kurzem selbst passiert, als eine Gruppe Sinti in den Zug steigen. Instinktiv geht die Hand zur Brieftasche. Zigeuner klauen, der Satz kommt mir dabei sofort ins Gedächtnis. Wohl wissend, das auch unter uns Deutschen ein ähnlich hoher Anteil zu den Dieben gehört, bin ich in der Lage, diese Vorurteile zu verdrängen. Deutsche Kriminelle sind für die Presse eher uninteressant, Minderheiten fallen in den Schlagzeilen besser auf.

Und da beginnen aus meiner Sicht schon häufig die Hetzkampagnen.

Glauben wir nicht immer gleich alles, was uns im Fernsehen, Radio oder Tageszeitung erzählt wird. Machen wir uns lieber ein eigenes Bild von den Menschen.  Und das unvoreingenommen. Gut, das mag schwierig sein, sind wir doch von Glaubenssätzen geprägt und diese abzulegen, ist  unmöglich, denn wenn wir uns an diese erinnern, geben wir Ihnen ungewollt Energie.

Wollen wir unsere Glaubenssätze umkehren, müssen positive Affirmationen her und diese mit Energie versorgt werden, bis sie mächtiger als die alten Sätze sind.

Uns allen kommt es zu Gute, wenn wir etwas freundlicher zu unseren Mitmenschen sind.

Fangen wir doch einfach mal mit kleinen Gesten an und solidarisieren uns mit denen, die es uns gleichtun.

Wo Liebe wächst, gedeiht Leben – wo Hass aufkommt droht Untergang.
Mahatma Gandhi – Mein Leben

Und damit die Liebe gedeihen kann, fange bei Dir selbst an. Alles andere kommt dann von allein.

Wenn du dein Selbst nicht lieben kannst, bist du unfähig, jemand anderen zu lieben.
Neale Donald Walsch Gespräche mit Gott Band 1

Du willst auch Teil der Bewegung werden? Dann teile bitte meinen Beitrag und hinterlasse doch auch einen Kommentar.
Es würde mich freuen, wenn wir viele Menschen zum Umdenken bewegen können. Gemeinsam schaffen wir ein friedliches miteinander zu erreichen.

Nochmal herzlichen Dank an Sarah Maria für diese großartige Idee.

10 Gedanken zu „Ein Friedliches miteinander“

  1. Danke dir für deinen Beitrag! 🙂
    Es freut mich riesig, dass du mitmachst!

    Ich denke auch, dass man öfter auch ruhig mal bei sich selbst anfangen sollte: In kleinen Schritten den eigenen Alltag ändern/ verschönern – und somit auch den Alltag anderer. <3

    Liebe Grüße zu dir,
    Sarah Maria

  2. Pingback: Tages-Gedanken
  3. Lieber Frank,

    ein sehr wichtiges Thema, welches du da ansprichst. Es stimmt, wenn ich so darüber nachdenke, bin auch ich nicht frei von Vorurteilen, wenn ich bestimmte Gruppen sehe. Durch Gelerntes und natürlich auch durch etwaige schlechte Erfahrungen mit einzelnen Personen dieser Gruppen, wird man sehr misstrauisch.

    Grundsätzlich bin ich jedoch freundlich und offen zu sein, wenn mir freundlich begegnet wird.

    Ich denke wir müssen uns unserer Gedanken lediglich bewusst werden und schon können wir einschreiten.

    Liebe Grüße
    Gabi

  4. Mensch, bei dem Beispiel mit den Sinti habe ich mich auch stark wiedererkannt. Viele Menschen vergessen oft, dass man die Probleme vielleicht zuerst bei sich selber erkennen sollte, bevor man versucht sie anderen auszureden. Vor allem in heutzutage, wo wir von den Medien nur so mit Informationen überhäuft werden, entwickeln sich viele Heuchler, obwohl sie es vielleicht nicht mal sein wollen.
    Super Beitrag zu der Parade.

    1. Liebe Laura,
      Genau das denke ich auch. Die Erkenntnis unserer Schwächen ist der erste und wichtigste Schritt. Wenn wir in den Menschen die uns begleiten, etwas sehen, dass uns missfällt, sind dieses oft genau die Eigenschaften, in denen unsere Schwächen zum Vorschein kommen. Halten Sie uns doch oft den Spiegel vor.
      Von Mahatma Gandhi stammt auch der Ausspruch „Sei Du selbst die Veränderung, die du in Anderen erreichen willst.“
      Vielen Dank für dein Lob.
      HG
      Frank

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