Suche Dir einen Job, den Du liebst, und Du wirst nie mehr arbeiten müssen.

Work-Life-Balance

Work-Life-Balance – ein Modebegriff

Alle Welt spricht von der Work-Life-Balance, eine aus meiner Sicht mittlerweile zur Modeerscheinung gewordene Einrichtung. Der Begriff an sich implementiert für mich schon das, was offensichtlich auch viele Firmen so sehen: Arbeit ist hart und muss getan werden, um sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen und muss von daher auch keinen Spass machen. Während der Arbeitszeiten müssen wir uns der Willkür von Vorgesetzten beugen und das tun, was von uns erwartet wird.  Und erst, wenn dann die Arbeit getan ist, dürfen wir anfangen zu leben. Wenn wir da mal näher drüber nachdenken, dann sind wir vielfach vom 16. Lebensjahr bis zum 65. Lebensjahr im Job, dabei arbeiten wir im Schnitt 5 Tage die Woche, also ca. 200 Tage im Jahr mal 8 Stunden täglich. Das macht im Durchschnitt 78400 Stunden unseres Lebens. Dabei noch nicht eingerechnet ist die Zeit, die ich täglich benötige, um zur Arbeit und wieder nach Hause zu fahren und vielleicht auch noch Einkäufe zu erledigen. Und vielfach müssen wir auch noch die Schulzeit dazu rechnen, denn wie wird uns da schon gelehrt: Jetzt fängt der Ernst des Lebens an. Und genau so oder ähnlich gestalten sich dann oft auch die Programme, die ja wenigstens schon angeboten werden, bei den Firmen.

Gehen wir mal von einer durchschnittlichen Lebenszeit von 75 Jahren aus, dann haben wir eine Lebenszeit von 675000 Stunden,die Hälfte davon verschlafen wir, bleiben 337500 Stunden.
Also können wir sagen, dass wir knapp 25 % unserer wachen Lebenszeit im Job verbringen.

Urteile Selbst, aber für mich ist das zu viel meiner kostbaren Lebenszeit, um diese in einem Job zu verbringen, der einem keinen Spass bringt.

Dr. Reinhardt K. Sprenger hat es für mich auf den Punkt gebracht.

„Arbeit macht Spaß oder krank. Wenn Sie Ihren Job nicht lieben, können Sie es sich nicht leisten, ihn zu behalten“

Neben den tollen Programmen, die wir in Firmen finden, muss auch bei der Arbeit dafür Sorge getragen werden, dass wir mit Spass und Freude diese ausführen, dann haben wir auch bald den Punkt erreicht, wo die Mitarbeiter von sich sagen „I love Mondays“ und hoch motiviert zur Arbeit erscheinen.

Der dann positive Nebeneffekt für Unternehmen ist auch klar.

  1. Die Produktivität im Unternehmen wird steigen und somit auch die Gewinne.
  2. Das Arbeitsklima im Unternehmen wird durchweg als positiv bezeichnet.
  3. Bewusst oder unbewusst tragen die Mitarbeiter diese Stimmung auch nach außen und sorgen so für eine Bessere übergreifende Kommunikation und Zusammenarbeit mit Lieferanten und Kunden.

Für mich gehört zur Work-Life-Balance neben den Angeboten, die normalerweise mit dem Begriff verknüpft sind, vor allem eine ständige Kommunikation der Mitarbeiter eines Unternehmens in einer wertschätzenden Form. Des Weiteren sollte sicher gestellt werden, dass die Mitarbeiter sich in Ihrem Bereich frei entfalten können. Führungskräfte müssen lernen, Ihren Mitarbeitern die Wege zum Ziel frei wählen zu lassen und nicht vorschreiben, wie dieses zu erreichen ist. So ist dann auch ein gewisser Spielraum für die Eigene Kreativität gegeben. Wenn sich dann die Mitarbeiter auch noch so geben können, wie Sie sind und sich nicht verstellen müssen, um so zu sein, wie der Vorgsetzte sie haben möchte, kommt dann auch der Spass zurück.

Dann sollte natürlich auch immer noch genug Zeit sein, dass die Mitarbeiter auch Ihren übrigen Leidenschaften nachgehen können, also auch hier sollte darauf geachtet werden, dass diese Zeit haben, um sich mit Freunden zu treffen und für die Familie planen zu können.  Der Schlüssel liegt nicht darin, Prioritäten für das zu setzen, was auf Ihrem Terminplan steht, sondern darin, Termine für Ihre Prioritäten zu setzen - Stephen R. Covey

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