Warum Affirmationen nicht wirken und wie es dann doch klappt.

Warum Affirmationen nicht wirken und wie es dann doch klappt.

Hast du es schon einmal versucht, dein Leben mit Hilfe von Affirmationen zu verbessern und dann entnervt aufgegeben weil es einfach nicht funktionieren wollte?

Vielleicht kennst du aber auch gar nicht die Techniken der Affirmationen.
Was ist eine Affirmation denn genau? Im Grunde genommen sind Affirmationen einfache Sätze, mit deren Hilfe unser Unterbewusstsein manipuliert werden soll/kann, um damit unserem Leben eine positive Veränderung zu bringen.

Möglicherweise hast du ja schon einmal davon gehört, dass über 90% von dem, was wir erleben, durch unser Unterbewusstsein gesteuert wird. Und dieses wird ständig mit den Erfahrungen aus unserer Vergangenheit gefüttert. Manche dieser Prägungen sind durch ein einziges sehr emotionales Erlebnis entstanden, andere benötigten mehrere Erfahrungen, um zu unserer Wahrheit zu werden.

Eine solche Prägung kann zum Beispiel der Glaubenssatz sein „GELD VERDIRBT DEN CHARAKTER.“
Solch ein Satz entsteht oft schon in der Kindheit. Wie oft haben wir schon diese Sätze gehört, und ab einem bestimmten Augenblick werden diese dann auch Wirklichkeit und dann auch eigenartiger Weise durch unsere weiteren Erfahrungen ständig bestätigt.

Weitere Informationen und Beispiele zu Affirmationen gibt es unter dem Beitrag „Mit einem positiven Mindset zu mehr Selbstliebe“

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Das wichtigste im Leben ist, unser Unterbewusstsein zu unserem Verbündeten statt zu unserem Feind zu machen. Gerhard H. Eggetsberger

Doch warum funktionieren denn nun die Affirmationen nicht?

Fünf Gründe, warum es nicht klappt.

1. Die Formulierung der Affirmation ist fehlerhaft. Denn anstatt das zu benennen, was du willst, beinhaltet diese etwas, was du nicht willst.

Beispiel: Du möchtest mit dem rauchen aufhören und deine Affirmationen lautet „Ich rauche nicht mehr.“

Dein Unterbewusstsein versteht das Wort „nicht“ nicht.
Beispiel dazu: Versuche mal die nächsten fünf Minuten nicht an einen rosa Elefanten zu denken. Garantiert wirst du sofort ein Bild des rosa Elefanten im Kopf haben.

2. Die Affirmation liegt in der Zukunft und ist nicht auf einen festen Zeitpunkt definiert.

Beispiel: Ich nehme in einem Monat 2 kg an Gewicht ab.
Ein Monat liegt auch in einer Woche noch einen Monat in der Zukunft.

Besser: Ich nehme bis zum 31.05.2016 3 kg ab.

3. Die Affirmation ist einfach zu ungenau.

Um beim obigen Beispiel zu bleiben: Wovon nimmst du 3 kg ab? Was ist dein Ausgangsgewicht?

Besser: Ich wiege am 31.05.2016 78 kg (oder was auch immer dein Wunschgewicht ist)

4. Ich wende die Affirmation nur sporadisch an

Eine Affirmation zu kreieren und diese dann nur sporadisch vor sich her zu sagen, funktioniert nicht. Wenn uns Sorgen plagen, hängen wir ja auch all zu oft in diesen fest, stecken in einer Schleife fest und können diese nicht loslassen.

Lies dazu auch meinen Artikel 180.000 negative Suggestionen.

Besser: Schreibe deine Affirmationen auf einen Zettel. Lese dir diese jeden Abend vorm schlafen gehen und jeden Morgen nach dem aufwachen laut vor. Lese Sie auch mehrfach im Laufe des Tages immer und immer wieder!

5. Ich glaube nicht an den Erfolg

Auch das kommt leider immer wieder vor! Ein Mensch nutzt eine Affirmation, die auch entsprechend positiv und korrekt formuliert ist, ist aber nicht bereit, an deren Erfolg zu glauben. Innerlich widerstrebt alles in ihm gegen die Erfüllung. Das äußert sich dann schon im gleichen Augenblick mit entgegengesetzt gerichteten Sätzen wie „das funktioniert eh nicht!“ oder ähnliches.

Da bleibt unserem Unterbewusstsein nichts anderes übrig, als darauf entsprechend zu antworten.

Fallen Dir noch mehr Gründe ein, warum eine Affirmation nicht funktioniert? Dann führe diese doch in einem Kommentar auf. Es würde mich sehr freuen, davon zu erfahren.

Fehler

Wie es doch noch funktioniert

Die gute Nachricht: Es funktioniert,  wenn du die wenigen Regeln dazu beherzigst.

  1. Formuliere deine Affirmation positiv
  2. Formuliere Sie in der Gegenwartsform und mit eindeutigem Datum.
  3. Formuliere genau, was du willst, nicht das, was du nicht willst.
  4. Wende die Affirmation mindestens fünf mal täglich an – besser öfter.
  5. Sehe die positive Veränderung schon vor deinem geistigen Auge. Visualisiere dein gewünschtes Ergebnis so, als wäre es bereits eingetroffen.
  6. Nutze auch noch weitere Tools zur Umsetzung

Nutze zusätliche Tools zur erfolgreichen Umsetzung

In meinem Artikel Lass los und Du hast beide Hände frei habe ich noch einige Beispiele zu Affirmationen für Dich.

Du kannst zum Beispiel ein Notizbuch anlegen, in dem Du deine Aha Momente notierst sowie die Affirmationen selbst.

Du kannst auch täglich einen neuen #AhaMoment über meinen Newsletter empfangen. Die Eintragung ist kostenfrei und kann zu jeder Zeit gekündigt werden und deine Adresse wird nicht an Dritte weiter gegeben. Außerdem gibt es noch ein kleines Geschenk.

Nutze ein Visionsboard.

Hast du noch weitere Erfahrungen gemacht, die den Lesern dabei helfen, Ihre Ziele zu erreichen? Dann hinterlasse mir doch einen lieben Kommentar am Ende.

Über den Autor

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Me_webFrank Ohlsen ist Entspannungstrainer und Outdoorcoach mit den Schwerpunkten Achtsamkeit, Mentaltraining und Persönlich-keitsentwicklung. Seine Vision von einer besseren Welt lautet: Meine Reisebegleiter jeden Tag ein bisschen glücklicher machen und Wege aufzeigen, dass es so bleibt.

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