Tipps um Nackenverspannungen und Rückenschmerzen vorzubeugen

7 alltagstaugliche Tipps um Nackenverspannungen und Rückenschmerzen vorzubeugen

Einleitung

Vor einiger Zeit habe ich Birgit darum gebeten, mal einen Gastartikel bei mir zu veröffentlichen und dazu hat Sie sich sehr gerne bereit erklärt, was mich sehr gefreut hat.

Birgit ist wie ich ganzheitlich unterwegs und so ist es für Dich sicher sehr interessant, mal eine andere Betrachtungsweise zu den Themen Gesundheit zu erfahren.  Und darum will ich dich jetzt gar nicht mehr mit Vorreden aufhalten sondern lasse Birgit einfach direkt zu Wort kommen mit Ihren Tipps um Nackenverspannungen und Rückenschmerzen vorzubeugen. Viel Spaß bei der Lektüre.

Sieben Tipps um Nackenverspannungen und Rückenschmerzen vorzubeugen

Die Vorzeichen von Rückenschmerzen entstammen meist mit beginnenden Nackenschmerzen, die vermeintlich zum täglichen Leben dazugehören.Mitunter sind diese von Spannungskopfschmerzen begleitet.
Die Ursachen hierfür liegen zu 90 Prozent in unserer heutigen modernen westlichen Lebensweise.
Unsre Ernährung ist eher ungesund, wir stehen permanent unter Strom, sind dauernd erreichbar – egal ob für Chef, Freunde als auch Familie. Ebenso sind wir übermäßigen Umweltbelastungen wie zum Beispiel Elektrosmog, WLAN, Funk ausgesetzt und bewegen uns definitiv zu wenig.
Leiden wir erst einmal unter ständigen Nackenverspannungen, heißt es aufgepasst. Denn ignorieren wir diese und tun nichts dagegen, reist der bereits losgestoßene Dominostein alle anderen systematisch mit – wir spüren es im Rücken.

Ursachen und Wirkungen

Das kann man sich in etwa so vorstellen. Der Mensch besteht aus ca. 650 Muskeln, die miteinander verbunden sind. Leidet auch nur eine Muskelpartie, leiden in nicht allzu langer Zeit auch die darauffolgenden Muskelpartien.Das setzte sich dann wie beim Dominospielen fort. Eine Partie steckt quasie die nächste an.
Wird uns bewusst, dass der Rücken eine zentralen Rolle in unserem gesamtes Leben spielt, weiß man wie wichtig es ist, rechtzeitig vorzubeugen.
Sei dir klar darüber, dass der Rücken dein bestimmender Alltagsbegleiter und Freund ist. Ohne seiner Funktion wärst du nicht in der Lage, die Einkaufstüte allein nach Hause tragen. Du wärst nicht im Stande, dir die Schuhe allein zubinden, aber auch das Buch im obersten Bücherregal würdest du nicht erreichen. Beim Autofahren wärst du eine Gefahr – für Dich und andere.
Der Rücken ist deine Stütze in deinem Leben. Behandle und wertschätze ihn wie einen guten Freund. Dieses zeigst du ihm am deutlichsten mit einer erhöhten Aufmerksamkeit ihm gegenüber, ausreichend Bewegung und im Idealfall mit einer gesunden, lebendigen Nahrung.

Tipp 1: Vorbeugen ist die beste Medizin

Gestalte deinen Alltag so aktiv wie nur möglich.
Trainiere gezielt deine Nacken- und Rückenmuskulatur. Rückschmerzen sind keine Krankheit, sondern Ausdruck einer Störung im Zusammenspiel der Muskeln, Gelenke, Sehnen, Wirbelknochen und Bandscheiben. Die Ursachen können vielseitig sein.
Je besser der Rücken trainiert und gestärkt ist, desto mehr Belastungen kann er standhalten. Beginne besser jetzt als spät.

Tipp 2: Bleibe in Bewegung

Bewegung ist der Königsweg für einen entspannten Nacken und einen gestärkten Rücken.
Evolutionsbedingt ist unser Bewegungsapparat nicht fürs lange Sitzen oder einseitige Beanspruchung geschaffen. Der Rücken bleibt nur durch regelmäßige Bewegung beweglich, geschmeidig und gesund.
Nutze in deinem Alltag jede Möglichkeit, die sich dir bietet. Sei es Treppen steigen, die Mittagspause mit einem straffen Spaziergang verbringen, Fahrrad fahren und 2- bis 3-mal die Woche Ausdauersport. Egal ob du lieber schwimmen, joggen, walken, tanzen oder Fahrrad fahren magst.
Wichtig ist, dass es wenigstens 30 Minuten sind, die du dich wirklich ausdauernd bewegst.

Tipp 3: Aktive Pause

Nimm dir regelmäßig Zeit für aktive Pausen.
Wenn du aller halben Stunden die 4 Minuten-Übungen machst, wird es deinen Rücken und Nacken stärken und guttun.

Tipp 4: Dynamisch sitzen

Verkrümmtes und schiefes sitzen lässt nicht nur deine Rückenmuskulatur erschlaffen, auch deine inneren Organe treibst du damit ins Koma. Die Folgen sind vielschichtig und oft nicht darauf zurückzuführen. Sitze deshalb möglichst „dynamisch“. Das heißt: Verlagere das Gewicht, rücke auf dem Stuhl nach vorn, setze dich entspannt nach hinten, strecke und reckte dich, stehe zwischendurch immer wieder mal auf und baue aktive Pausen ein.

Tipp 5: Richtig stehen

Auch das Stehen will gelernt sein. Bei der optimalen stehenden Grundhaltung hältst du dich im Gleichgewicht, ohne übermäßige Belastung der Muskel und Bänder.
Anleitung für Richtiges Stehen: Das Körpergewicht verlagerst du jeweils auf das nach vorn gestellte Standbein.
Das Stand- und Spielbein häufig wechseln.
Knie leicht gebeugt
Zwischendurch immer wieder ein paar Schritte gehen und sich strecken.

Tipp 6: Achte auf eine gesunde Ernährung

Die Ernährung hat einen extrem großen Einfluss auf Krankheit, Schmerz oder Gesundheit und Wohlfinden. Viele Lebensmitteln fördern Schmerzen und Krankheit – auch Rückenschmerzen.
Rückengesunde Nahrungsmittel sind lebendige pflanzliche Lebensmittel. Sie versorgen uns mit allen Nährstoffen, die er benötigt, hält ihn in einem basischen Milieu und kann Entzündungsherde lindern und abklingen lassen.

Tipp 7: Meide Stress und Frust

Sowohl Überforderung aber auch Unterforderung und Unzufriedenheit führen zu Erschöpfungszuständen, Verspannungen und vielen anderen körperlichen Belastungen – die sich oft im Rücken und Nacken widerspiegeln.
Finde ein gesundes Maß und gönne dir regelmäßige Entspannungsphasen, die aus Ruhe und Bewegung bestehen. Schau auch hinter die Kulissen, ob es Erlebnisse und Erfahrungen gegeben hat, die dazu führten, dass du so bist, wie du bist. Wer beispielsweise früh Verantwortung übernehmen musste, wird im Erwachsenenalter häufig unter Nackenverspannungen leiden. Denke daran, deine Seele hat einen sehr großen Einfluss auf deine Gesundheit.

Fazit:

Sobald du dir täglich jedoch 30 Minuten Zeit für dich und deinen Rücken nimmst, wird sich dieser sicher nur noch selten bemerkbar machen.
Integriere regelmäßig Kräftigungs- und Dehnungsübungen in deinen Joballtag ein.
Nähre dich und deinen Körper mit hochwertiger und lebendiger Nahrung.
Genieße bewusst entspannte Momente.
Streichle deine Seele.
Gehe achtsam und wertschätzend mit dir, deinem Körper, Geist und Seele um.
Wenn du all diese Tipps berücksichtigst, gehören Rückenschmerzen und Nackenverspannungen endgültig der Vergangenheit an.

über die Autorin

birgit-tBirgit ist gelernte Gesundheitsökonomin, Pharmareferentin und ausgebildete ganzheitliche Stressbewältigungstrainerin. Heute coacht sie Unternehmen und Privatpersonen im Bereich Ganzheitliche Rückengesundheit. Auf ihrer Seite www.birgit-terletzki.de schreibt sie über alltagstaugliche Methoden und Strategien für einen gesunden Rücken und Methoden für ein ganzheitliches Stressmanagement.

Wenn ihr mehr über sie erfahren möchtet, dann schaut hier vorbei.

2 Gedanken zu „Tipps um Nackenverspannungen und Rückenschmerzen vorzubeugen“

  1. Toller Artikel, vielen Dank für die Erinnerung an die einzelnen Punkte. Ich merke es selber sofort, wenn ich zu lange in der gleichen Haltung z.B. vor dem PC sitze oder mal abends vor dem TV.
    Vorbeugen ist wirklich besser als heilen!
    Liebe Grüße
    Christine

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