Stress erhöht Infektanfälligkeit

Psychoneuroimmunologie: Stress erhöht Infektanfälligkeit

Bereits im Februar 2003 wurde im Ärzteblatt über den Einfluss von Stress auf das Immunsystem berichtet.

Mittlerweile wird auch kaum mehr bestritten, dass zuviel Stress für viele Krankheitsbilder verantwortlich ist. Einen Auszug aus diesem Bericht folgt hier, über den Link kann der gesamte Artikel eingesehen werden.

PP 2, Ausgabe Februar 2003, Seite 83Hoc, Siegfried

Zwischen Nerven-, Hormon- und Immunsystem bestehen Wechselbeziehungen.

Entstehung und Verlauf von somatischen Krankheiten werden schon länger durch psychosomatische Ansätze zu erklären versucht. Über die biochemischen Voraussetzungen für die Zusammenhänge zwischen Psyche und Körper konnte bis vor wenigen Jahren jedoch nur spekuliert werden. Es war noch zu wenig über die Funktionsweise des Immunsystems und den damit korrespondierenden Vorgängen im Nerven- und Hormonsystem bekannt. Inzwischen ist die Psychoneuroimmunologie ein anerkanntes interdisziplinäres Forschungsgebiet. Obwohl viele Kommunikationswege zwischen dem Immun-, Nerven- und Hormonsystem noch unbekannt sind, ist gut dokumentiert, dass das Immunsystem in der Lage ist, auf neurochemische Signale von Nerven- und Hormonsystem zu reagieren. Umgekehrt vermag das Immunsystem über humorale und zelluläre Mediatoren die Funktion des Nerven- und Hormonsystems zu beeinflussen, erläuterte Prof. Dr. Manfred Schedlowski, Essen, bei einem Pressegespräch des Förderkreises Immunschutz, Wehrheim, in München.

via Deutsches Ärzteblatt: Psychoneuroimmunologie: Stress erhöht Infektanfälligkeit 10.02.2003.

Das Selbst viele chronische Erkrankungen durch psychosozialen Stress ausgelöst werden, zeigen verschiedene Berichte, recht aktuell z.B. aus der Ärzte Woche vom 20. Juni 2013, der von Naturafoundation bereitgestellt wurde

Aber Selbst alte Techniken, wie die Ayurveda Behandlung, geht auf die Betrachtung zurück, das Körper, Geist und Seele als Einheit zu betrachten sind.

Ayurveda und Psychoonkologie

Die Einheit von Körper, Geist und Seele wird stets beachtet.

Der Mensch ist eine Schöpfungsform, die sich mehr oder weniger bewusst mit der Frage der Dualität beschäftigt. Gut – böse, richtig – falsch, oben – unten, gesund – krank, lebendig – tot, Krieg und Frieden. Wir sind entweder da oder dort, oben oder unten. Innerhalb dieser Dualitätsprinzipien haben wir auch die Kausalitäten entdeckt, wir brauchen für alle Symptome eine Ursache. Am liebsten sind uns eindeutige, lineare, hierarchisch einordenbare Ursachen. Umfassende, systemische Gedankengänge finden erst langsam ihren Weg in die westliche Wissenschaft.

PsychoNeuroImmunologie

Auf den Spuren von Aristoteles hat nun die PsychoNeuroImmunologie (PNI) seit den 60er Jahren scheinbar neue Denkweisen eröffnet, nämlich eine emergenztheoretische Sicht, die das Erkennen von größeren Zusammenhängen zum wissenschaftlichen Thema macht.

Der Kernaussage dieser PNI ist, dass die Eigenschaften des „Endproduktes“ nur bis zu einem gewissen Grad mit den Eigenschaften seiner Einzelteile übereinstimmen, dass erst durch das Zusammenspiel der Einzelteile die letztendliche Wirkung zustande kommt.

In der ayurvedischen Medizin und Psychologie gibt es den multidimensionalen Zugang schon seit altersher. In dieser empirischen Wissenschaft vom guten, langen Leben gilt seit tausenden von Jahren, dass der Mensch eine untrennbare Einheit von Körper, Geist und Seele ist, dass alles voneinander abhängig ist und alles einander beeinflusst. Nichts kann nur auf einer Ebene geschehen.

via Ayurveda und Psychoonkologie
 – Springer Professional Media, Bereich Medizin.

 

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