Sicherheit ist eine Illusion

Sicherheit ist nur scheinbar

Sicherheit ist nur eine Illusion

Gestern zeigte es sich mal wieder besonders deutlich: Sicherheit ist nur eine Illusion.
Besucher meines Blogs kamen nicht mehr auf die Seite. Statt dessen gab es eine Fehlermeldung auf der Seite.

Was war passiert? Obgleich ich viel für die sichere Erreichbarkeit meines Blogs tue und sogar entsprechende Plugins installiert habe, die für eine ständige Erreichbarkeit sorgen sollen konnte ein Plugin mit einer Schwachstelle dazu genutzt werden, Angriffe auf fremde Webseiten zu versuchen.

Gott sei Dank hat mein Provider diese Schwachstelle entdeckt und als Maßnahme meine Webseite vorübergehend vom Netz genommen und so weiteren Schaden abgewendet.

Heute läuft jetzt wieder alles wie es soll und natürlich hoffe ich, dass es so bleibt.

Was hat das mit dem Leben zu tun?

Doch was hat das jetzt mit diesem Blog zu tun?
Nun, genau wie in der Technik gibt es auch im Leben keine Sicherheit.

Gerne möchten wir das glauben und tun dann auch alles, um diese Sicherheit zu erkaufen. Wir machen uns im Berufsleben zum Sklaven, machen alles, was der Vorgesetzte von uns erwartet und versuchen bei einer Kontrolle so beschäftigt wie nur irgend möglich zu erscheinen. Das mag ja auch gut gehen, aber mit wirklicher Sicherheit hat es nichts zu tun. Selbst wenn Du alles richtig machst und damit deinen Chef erfreust, bedeutet es doch nicht, dass Du bei der nächsten Beförderung berücksichtigt wirst oder bei der nächsten Entlassungswelle nicht doch zu denen gehörst, die Ihren Hut nehmen müssen.

Wer Freiheiten aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.
Benjamin Franklin

Jeder von uns weiß es im Grunde seines Herzens, dass es eben diese Sicherheit nicht gibt.

newsletter Quelle:pixabay

Wenn es schon keine Sicherheit gibt…

Warum machen wir uns dann trotzdem immer wieder zum Sklaven?

Sollten wir da nicht lieber das Leben leicht nehmen? Mit dem Anspruch, es allen gerecht machen zu wollen vergisst du immer eine ganz wichtige Person. Dich selbst!

Wir sind Gäste des Daseins, Reisende zwischen zwei Stationen. Wir müssen unsere Sicherheit in uns selbst suchen.
Boris Leonidowitsch Pasternak

Du bist die wichtigste Person in deinem Leben. Das solltest du niemals vergessen, wenn du dich für andere aufopferst.

Das soll jetzt nicht heißen, dass du nicht mehr für andere da sein darfst. Verstehe mich da bitte nicht falsch. Doch solltest du eben bedenken, dass du ja möglicherweise noch länger durchhalten musst und was nützt es dir, wenn du dabei deine Gesundheit zerstörst?

Kürzlich habe ich bei Valérie auf Ihrem Blog Life40up eine tolle Lebenseinstellung gelesen. Vielleicht nimmst du Sie ja auch mal als Inspiration?

In diesem Sinne, lass uns einfach Spass am Leben haben.

Denke doch mal bitte darüber nach. Ich freue mich, von Dir in einem Kommentar zu hören.

über den Autor

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Me_webFrank Ohlsen ist Entspannungstrainer und Outdoorcoach mit den Schwerpunkten Achtsamkeit, Mentaltraining und Persönlich-keitsentwicklung. Seine Vision von einer besseren Welt lautet: Meine Reisebegleiter jeden Tag ein bisschen glücklicher machen und Wege aufzeigen, dass es so bleibt.

3 Gedanken zu „Sicherheit ist nur scheinbar“

  1. Lieber Frank,

    ich danke dir für deinen Blog mit der Sicherheit.
    Auch ich bin sehr auf Sicherheit bedacht und habe mich schon oft geärgert, dass sie mir die Freiheit nimmt.
    Allerdings ist es schwer, das zu ändern, wenn man schon als Kind so erzogen wurde und einen Beruf hat, den man selbst gar nicht wollte. (Ich war damals 15)

    Gleichermaßen ist es mit den Männern, auch da wünsche ich mir Sicherheit und endlich ankommen, aber es funktioniert einfach nicht. Nun habe ich es einfach mal versucht, mich auf etwas einzulassen, was mir definitiv keine Sicherheit bieten wird (ein Mann, der nicht gut mit sich umgeht, keine Gefühle zulässt, Bindungsängste hat und von einem Tag in den nächsten lebt- auch materiell) und wollte einfach mal genießen und den Kopf außen vor lassen – abschalten sozusagen.
    ABER – es wird wieder nichts, es steckt einfach zu sehr in mir drin. Finde es natürlich sehr schade, aber ich kann doch die Zukunft nicht einfach ausblenden und wirklich nur im Hier und Jetzt und in den Tag hineinleben.
    Ich kann mich nicht fallenlassen und es verstößt gegen mein Naturell.
    Trotzdem freue ich mich über alle deine Blogs und grüße dich ganz herzlich

    1. Liebe Marie,
      Die Sicherheit aufzugeben ist wirklich nicht leich, das gebe ich unumwunden zu.
      Ich Selber habe ganz ähnliche Erfahrungen gemacht wie Du selbst. So habe ich auch einen Beruf erlernt, weil ich damit meinem Vater nacheifern wollte.
      Viel lieber wäre ich damals Förster oder Waldarbeiter geworden.
      Und später habe ich noch lange Zeit in einem Job gearbeitet, der mir keine Freude und Erfüllung mehr gebracht hat, in der Angst, nichts Besseres zu finden.

      Im Nachhinein war das ein Trugschluß.
      Aber ich brauchte für diese Erkenntnis immerhin 46 Jahre.

      Heute höre ich viel öfter auf mein Herz und lasse den Verstand außen vor. Klar gibt es dann auch negative Erlebnisse.
      Aber so ist nun einmal das Leben.

      In Irland gibt es einen schönen Spruch zum Leben:
      Mögest du leben, so lange du willst
      und es wollen, so lange du lebst.

      Ich wünsche dir für deinen Weg die richtigen Herzentscheidungen.
      Liebe GRüße
      Frank

  2. Lieber Frank,

    ich danke dir ganz herzlich für deine authentischen weisen Worte, auch für den wunderschönen Spruch.
    Auch dir wünsche ich alles erdenklich Gute.
    Ich versuche mehr und mehr in die Leichtigkeit und weg von der Sicherheit zu kommen. Auch Herzentscheidungen statt Kopfentscheidungen zu fällen.
    Der Mann gerade ist eine gute Prüfung…
    Ganz lieber Gruß

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