Mit einem positiven Mindset zu mehr Selbstliebe

Wie dir ein positives Mindset zu mehr Selbstliebe verhilft.

Immer wieder begegnen uns die Begriffe Mindset im Alltag – ein richtiger Modebegriff.
Mindset bedeutet in diesem Sinn übersetzt Mentalität oder auch innere Einstellung.

Mentalität [1] widerum wird in Wikipedia als eine vorherrschende psychische Prädisposition im Sinne eines Denk- und Verhaltensmusters einer Person oder sozialen Gruppe bezeichnet.

Unterschiedliche Einstellungen beeinflussen die Art und Weise, wie Menschen sich selbst und ihre Wechselwirkungen mit anderen sehen.

Dabei solltest Du wissen, dass Du dein Leben selbst bestimmst. Nicht Deine Eltern, nicht dein Partner, deine Kollegen, Vorgesetzten usw. Nur Du ganz alleine bist dafür verantwortlich.

Wer einsieht, dass er seine Wirklichkeit selbst konstruiert,
der ist wirklich frei.
Er weiß, dass er seine Wirklichkeit jederzeit ändern kann.
– Paul Watzlawick –

Aber wie soll meine innere Einstellung mir zu mehr Selbstliebe verhelfen? Für jemanden, der bisher immer nur gehört hat, er wäre zu dick, zu dünn, zu dumm, zu klein, zu groß, häßlich usw. ist es sicher schwer, sich Selbst zu lieben und die Einstellung zu verändern.

Dazu mal eine Zahl:
Bis zu unserem 18. Lebensjahr hören wir ca. 180.000 negative Suggestionen [2]

Und diese Suggestionen sind für uns dann leider oft die Wahrheit, wurden Sie doch immer und immer wieder von außen bestätigt.
Dem entsprechend ist der Wandel auch selten von heute auf morgen vollzogen, sondern er braucht einfach ein wenig Zeit.

Ich möchte Dir jetzt im Folgenden einfach ein paar Möglichkeiten aufzeigen, wie es dir doch noch gelingen kann, deine Einstellung zu ändern und dich mehr zu achten und zu lieben. Denn ich bin absolut davon überzeugt, dass wir durch Selbstliebe auch für unsere Mitmenschen mehr Nutzen bringen.

1. Stelle dir die Frage „Was gefällt mir an meiner Person?“

Beziehe in die Überlegungen sowohl deine Charaktereigenschaften als auch deinen Körper ein. Hälst Du dich für häßlich? Bestimmt gibt es einen Körperteil, den du magst. Vielleicht gefällt Dir ja dein Ohrläppchen, weil es eine schöne Form hat. Und beim Charakter magst Du ja vielleicht Deinen Humor.

Wenn Du also schon mal was gefunden hast, lässt sich damit arbeiten. Freue dich ab jetzt jeden Tag wenigstens drei mal über Dein schönes Ohrläppchen und deinen Humor oder was Du für Dich persönlich auch immer entdeckt hast. Wenn Du das einige Tage gemacht hast, dann suche die nächsten Eigenschaften und nimm diese dazu. So wirst Du mit kleinen Schritten mehr und mehr Dinge entdecken, die Du liebenswert findest und den Fokus mehr und mehr darauf ausrichten.

2. Denke Positive Gedanken

Negative Gedanken erschaffen eine unangenehme Zukunft.
Darum vermeide zukünftig alle negativen Gedanken. Sollten doch einmal welche aufkommen, so denke umgehend an etwas Positives. Es ist unmöglich, gleichzeitig positive und negative Gedanken zu haben. Wenn mich mal negative Gedanken plagen und ich Schwierigkeiten habe, mich von diesen zu lösen, nutze ich  folgenden Trick.

Ich habe für mich eine schöne Erinnerung gefunden, die mir dabei hilft, sofort positiv zu denken. In meinem Fall ist es ein Bild meiner Enkelin, wie sie mich anlächelt. Das verschafft mir sofort ein Lächeln.

3. Lächel oft

Ich lächel mir schon morgens im Spiegel in mein Angesicht. Wir sollten viel öfter lächeln. Denn Lächeln setzt Glückshormone frei, vertreibt Depressionen, senkt den Schmerzpegel und vertreibt den Stress usw. Somit ist Lächeln auch die beste Medizin.

4. Nutze Affirmationen zur Steigerung der Selbstliebe

. Affirmationen sind kurze, positiv formulierte Sätze, die regelmäßig angewendet, zu einem Wandel im Unterbewusstsein führen. Sie sind außerdem so formuliert, als wäre die Aussage bereits wahr.

Wie ich vorhin schon bemerkte haben wir täglich mit negativen Suggestionen zu tun, und diese haben unser Unterbewusstsein geformt und uns unsere Wahrheit gebracht. Doch Wahrheit ist trügerisch. Es gibt unglaublich viele Wahrheiten [3].

Ein Beispiel: Bis 1783 galt es als Wahrheit, dass der Mensch nicht fliegen kann, doch am 21. November 1783 gelang es den Gebrüdern Montgolfier [4] in einem Ballon einen bemannten Flug von 25 Minuten Länge zu absolvieren. Eine Wahrheit ist also auch immer veränderbar. Doch zurück zu den Affirmationen.

Solche Affirmationen können zum Beispiel sein:
Ich liebe mich
Ich bin voller Mitgefühl
Ich bin dankbar
Ich gebe und empfange Liebe
usw.

5. Meditiere und genieße den Augenblick

Dieser Tipp wird dir vermutlich eigenartig vorkommen. Was soll der gegenwärtige Augenblick mit Selbstliebe zu tun haben?

Jeden Augenblick, den wir genießen, in dem wir achtsam [5] und im hier und jetzt sind, beschert uns ein kleines bisschen Glück. Wenn wir dann während der Meditation [6] über die Frage meditieren „Warum liebe ich mich?“ kommen uns ebenfalls wieder entsprechende Antworten.

All diese Übungen können dir zu einem positiveren Mindset und zu mehr Selbstliebe verhelfen, wenn Du es zulässt.

In einem früheren Artikel habe ich bereits einiges zu dem Thema Selbstliebe [7] geschrieben. Sollte Dir dieser Artikel gefallen haben, dann ließ doch dort mal weiter.

Für diesen erneuten Artikel wurde ich durch Claudia Heipertz mit Ihrer Blogparade „Stark durch Selbstliebe“ inspiriert.

Quellenangaben:
[1] Wikipedia Begriff der Mentalität
[2] 180.000 negative Suggestionen
[3] Deine Wahrheit ist das, was du siehst – Lebenheute.com
[4] Gebrüder Montgolfier [5] Mit Achtsamkeit zur Entspannung
[6] Meditation – Eine Definition
[7] Mein Weg führt ins Herz

Wenn Du mehr zu gesunder Lebensweise, Glück, Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung wissen möchtest, dann sprich mich doch einfach an. Oder buche meinen Newsletter

Me_webFrank Ohlsen ist Entspannungstrainer und Outdoorcoach mit den Schwerpunkten Achtsamkeit, Mentaltraining und Persönlich-keitsentwicklung. Seine Vision von einer besseren Welt lautet: Meine Reisebegleiter jeden Tag ein bisschen glücklicher machen und Wege aufzeigen, dass es so bleibt.

3 Gedanken zu „Mit einem positiven Mindset zu mehr Selbstliebe“

  1. Lieber Frank,

    ich freue mich, dass es noch geklappt hat mit Deinem Beitrag zur Blogparade „Stark durch Selbstliebe“. Ganz besonders gefällt mir, dass Du auf den Mindset eingehst und gleich ein paar Tipps mitlieferst. In deinen Empfehlungen stimme ich mit Dir in fast allen Punkten überein. Mit Punkt 4 – den Affirmationen – habe ich andere Erfahrungen gemacht. Solange das Unbewusste nicht daran glaubt, dass diese Sätze wahr sind, können sie meiner Meinung nach sogar zu einer Verschlechterung führen, weil der Affirmierende denken könnte, dass er nicht „gut“ genug ist, weil es ihm nicht gelingt, daran zu glauben. So hat jeder seinen eigenen Weg und das ist auch gut so.

    Vielen Dank für Deine Teilnahme an der Blogparade „Stark durch Selbstliebe“. Schön, Dich auf diesem Wege kennenzulernen.

    Liebe Grüße
    Claudia

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