Lehren heißt ein Feuer entfachen

Lernen aus Sicht der Hirnforschung

Lernen aus Sicht der Hirnforschung

Einen sehr interessanten Blogeintrag zum Thema Moderne Hirnforschung in mehreren Teilen möchte ich euch heute hier vorstellen.

Im Wesentlichen geht aus diesen Forschungen genau das hervor, was ich immer schon in meinen Seminaren nutze.
Wir lernen am Schnellsten, wenn wir mit Emotionen an den Lernstoff herangehen, sowohl Positives wie auch Negatives.

Sie werden es sicher schon oft erlebt haben, Dinge, die Ihnen Spass machen, behalten Sie viel Besser als für Sie Langweiligen Stoff.

Ein Beispiel: Wenn Sie einmal ein heißes Bügeleisen angefasst haben, als Sie klein waren, werden Sie nie wieder eines anfassen. Die Emotion, die damit einhergegangen ist, sind Schmerzen, innerhalb von Sekunden haben Sie den Prozess für Ihr gesamtes Leben gelernt.
Je mehr Emotionen mit dem Prozess des Lernens einhergehen, um so schneller behalten wir das Gelernte.

Das machen sich auch Gedächtnistrainer zu nutze.
Hier werden die rechte und die linke Gehirnhälfte zusammen genutzt. Um z.B. eine Liste schnell zu lernen, kann diese mit Geschichten verbunden werden. In der Mnemo Technik nutzen wir z.B. eine einmal erlernte Liste mit Gegenständen, eine Landkarte, und verknüpfen diese mit den zu erlernenden Begriffen.

Mit dieser Technik können Sie aber auch Lernstoff aus Schule oder Studium oder Namen lernen, schlichtweg Alles, was Sie behalten wollen, lässt sich so schnell verknüpfen.
Der Punkt: Je verrückter die Geschichte in Ihrer Phantasie, um so schneller lernen Sie diese und die Inhalte.

Lesen Sie diesen interessanten Artikel von A.T. Kearney.

A.T. Kearney 361° Lernen aus Sicht der Hirnforschung | A.T. Kearney 361°.

Und hier noch eine kleine Übung zum Thema lernen.
Lesen Sie die Geschichte zwei- bis drei mal durch und rekapitulieren Sie diese im Anschluß.

Auf dem Tisch steht ein Brot mit Rama, um dass sich Pit und Hecus streiten. Da beide in Australien leben ist es nicht verwunderlich, als plötzlich am Fenster ein Känguru vorbei hoppelt, das Pit und Hecus beim Streit beobachtet. Da betritt ihr Vater Homer das Zimmer, der habilitierter Professor ist. Hinter ihm taucht Erec auf, ihr jüngerer Bruder. Der Vater sagt: Sapperlot, gebt Erec das Brot. Er ist der Jüngste und Klügste von euch, weshalb ihr ihn in Zukunft Sapiens nennen sollt, Homo Sapiens.

Können Sie diese erzählen?
Üben Sie diese Geschichte so oft, bis Sie diese wiedergeben können. Keine Angst, das geht relativ schnell. Die Auflösung, was Sie gerade lernen, kommt weiter unten.

Aber warum hilft uns diese Vorgehensweise, schneller zu lernen. Die Hirnforschung hat schon vor langer Zeit festgestellt, das unser Verstand etwa 40 Denkschritte pro Sekunde verarbeitet, unsere Intuition 400 Milliarden. Durch das Verfahren verbinden wir diese beiden Seiten der Verarbeitung miteinander und gelangen damit zu diesen Fortschritten.

So, und hier nun das Ergebnis, was Sie mit der Geschichte gelernt haben.

Die Ahnenreihe des Menschen vom Ramapithecus zum Australopithecus, weiter zum Homo habilis , von diesem zum Homo erectus und zuletzt zum Homo sapiens.

Diese Geschichte habe ich dem Blog brain-fit.com entnommen. Dort sind verschiedenen Verfahren zum  Lernen von verschiedenem Wissen beschrieben.

Noch mehr zum Thema Mnemotechnik unter Planet Wissen, Findet Mnemo und Einfach Praktisch oder in einem meiner Seminare.

Und demnächst auch hier im Blog.

 

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