Leben wie vor 100 Jahren

Leben wie vor 100 Jahren

Leben wie vor 100 Jahren oder „Das Paradies gleich um die Ecke“

Am vergangenen Wochenende hat mich mein Freund und Nachbar, seines Zeichens Jäger, mit auf seine Jagdhütte eingeladen und nun möchte ich euch mit einem kurzen Bericht daran teilhaben lassen.

Denn dieser Ausflug hat mich einmal mehr auf das Wesentliche aufmerksam gemacht.Eben auf die Dinge, auf die es in unserem Leben ankommt.

Leben wie vor 100 Jahren – die Einladung

Mein Nachbar begleitet mich des Öfteren auf meinen Spaziergängen mit unserem Hund Max in unseren umliegenden Wiesen und Wäldern und so wissen wir beide über unsere Liebe zur Natur, die wir gemeinsam teilen.  Und nach unserem letzten gemeinsamen Spaziergang verabredeten wir uns dann noch auf ein kühles Blondes bei ihm auf der Terrasse.

Leben wie vor 100 Jahren
der alte Ofen dient nicht nur zum kochen – er dient auch als Heizung

Leben wie vor 100 Jahren

die gute Stube. Während wir da so saßen, meinte er dann ganz beiläufig, dass er am Freitag nachmittag auf seine Hütte und am Abend auf den Bock wollte und lud mich einfach ein, dabei zu sein.

So passierte es dann, dass ich kurzerhand am Freitag Home Office gemacht habe und wir brachen dann mit zwei Autos, da ich am Samstag wieder im Hanserock arbeiten durfte, auf zu seiner Hütte.

Die Hütte

Wenn man von einer Hütte redet, stellt sich einem ja so ein Bild von einer winzigen Holzhütte mit einem kleinen Raum mit einem Ofen vor. Doch seine Hütte ist eigentlich ein richtiges kleines Haus, mit einem Flur, einer Küchennische, in der das Wasser steht (es gibt aber kein fließendes Wasser) einem kleinen Wohnraum und zwei Schlafräumen. Und dem Luxus, das an einem kleinen Anbau am Haus ein Klo mit Wasserspülung (gespeist aus einem 1000 l Wassertank) steht.

wohl schon eher ein Jagdhaus als eine Hütte, wenn auch klein

Aber sonst muss man sich um alles kümmern. Brennholz muss herangeschafft werden, ebenso wie das Wasser zum trinken und waschen.

newsletter Quelle:pixabay

Und Handynetz? Fehlanzeige! Dort wo die Jagdhütte steht gibt es kein Netz. Dazu muss man sich ein wenig bewegen.

Wieso dann Paradies?

Wenn ich mich doch um alles kümmern muss, das Holz hacken, Wasser ranschleppen und den Ofen einheißen muss, wie kann es dann das Paradies sein?

alter Küpperbusch Herd
gewaschen wird sich mit der Waschschüssel

Für mich ist es die Empfindung der Naturverbundenheit, die mich zufrieden macht. So oder so ähnlich muss das Leben wie vor 100 Jahren gewesen sein.

Denn auch am Abend, als wir im Hochsitz sitzen und auf den Bock warten, kommt man zu sich. Ähnlich wie beim Wandern, wenn ich nur das Notwendigste dabei habe, sehe ich auch hier sofortige Ergebnisse auf meine Arbeit.

Blick aus dem Hochsitz – bei strömendem Regen bewundern wir einen tollen Sonnenuntergang
der Bock kam uns nicht vor die Flinte, dafür querte eine Ricke das Feld. Im letzten Tageslicht kam si zurück – mit Ihrem Kitz im Schlepptau.

Die Gespräche am Abend, wenn kein Fernseher und kein Radio für Ablenkung sorgt, ist doch viel intensiver.

Öllampen und Kerzen sorgen für eine angenehme Beleuchtung am Abend

Insgesamt machen mich solche Erfahrungen einfach zufrieden und glücklich.

Vielleicht hast du ja schon ähnliche Erfahrungen gemacht? Dann schreibe mir doch bitte einen Kommentar. Herzlichen Dank

über den Autor

Me_webFrank Ohlsen ist Entspannungstrainer und Outdoorcoach mit den Schwerpunkten Achtsamkeit, Mentaltraining und Persönlich-keitsentwicklung. Seine Vision von einer besseren Welt lautet! „Meine Reisebegleiter jeden Tag ein bisschen glücklicher machen und Wege aufzeigen, dass es so bleibt“.

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