Einzigartig

Ich bin einzig und nicht immer artig

Ich bin Einzigartig und das ist gut so

Andrea vom Blog AT-Bücher hat mit dem Ausspruch „Anders sein ist toll“ zu Ihrer Blogparade aufgerufen und so möchte ich hier mal darüber schreiben, warum ich einzig bin und dir zeigen, dass auch du das Potenzial hast, deine Einzigartigkeit zu leben.

Rein von der Definition her bedeutet Einzigartig ja, dass es nur einmal vorhanden ist – ein Unikat eben – und damit außergewöhnlich ist.

Stellt sich doch die Frage: „Bin ich außergewöhnlich?“

„Sind wir alle außergewöhnlich?“ Und ist es dann nicht auf mal eigentlich gewöhnlich und nicht mehr einzigartig?

Diese Frage können wir ja vielleicht am Ende beantworten?

Der Gewöhnliche Bürger

Der gewöhnliche Bürger klingt doch eigentlich schon provokativ! Niemand möchte gewöhnlich sein. So fühlen wir uns doch schon ein wenig beleidigt, wenn uns jemand gewöhnlich nennt.

Diese Spezies folgt der großen Masse. Was die Mehrzahl tut, muss doch richtig sein oder nicht? Wenn ich eine andere Meinung zu etwas habe als alle anderen, muss dann ich nicht falsch liegen? Das scheint zumindest oft unsere Denkweise zu sein. Wir verstecken dann unsere Meinung lieber aus Angst wovor eigentlich?

Es sind die Ängste, die wir über uns herrschen lassen, die uns zu gewöhnlichen Menschen machen!

Das ist meine Erfahrung aus der Vergangenheit.

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Das Experiment mit den Affen

Das nicht nur der Mensch der Meinung der großen Masse folgt bewies bereits 1967 der Psychologe G. R. Stephenson mit folgendem Experiment:

Er sperrte fünf willkürliche Affen in einen Raum. An der Decke wurde eine Banane befestigt, die nur über eine Leiter erreicht werden konnte. Es dauerte gar nicht lange,bis erste Affe die Banane holen wollte. Doch in dem Moment, als er die Leiter betrat wurden die übrigen Affen mit kaltem Wasser bespritzt.

Nur kurze Zeit später wurde jeder Affe, der den Versuch startete, sich die Banane zu holen, von den übrigen abgehalten und bestraft.

Nun wurde das Wasser nicht mehr benötigt. Nach und nach wurden alle Affen im Käfig ersetzt und obgleich zu einem gewissen Zeitpunkt nie mehr ein Affe das kalte Wasser erlebt hatte, wurde jeder bestraft, der es wagte, die Leiter zu betreten.

Sie konnten überhaupt nicht wissen, warum sie es taten und machten es doch!

Dieses Experiment sowie weitere interessante Einsichten sind in dem Buch „Das Shaolin-Prinzip: Die Kraft in dir verändert alles. Mit der Klarheit des Denkens richtige Entscheidungen treffen und umsetzen“ von Bernhard Moestl beschrieben.

Auch ich war einmal gewöhnlich

Ich schwamm mit dem Strom, machte das, von dem ich annahm, dass es meine Mitmenschen von mir erwarteten. Es waren Ängste vor Veränderungen, die mich in meinem Leben im Griff hatten.

Erst mit der größten Krise in meinem Leben begann ich meine Einstellung zu überdenken und seither ist die stetige Veränderung ein Teil von mir.

Der Schritt zur Einzigartigkeit

Neue Abenteuer, frei meine Meinung kund tun selbst wenn ich mit dieser alleine stehe, eben mein Leben nach meinen Vorstellungen zu leben, das bedeutet für mich Einzigartigkeit.

Natürlich habe ich immer noch Ängste. Die gehören einfach in unserem Leben dazu.

Wer keine Angst hat der braucht auch keinen Mut!

Nur durch unsere Ängste können wir den Mut aufbringen, neue Wege zu gehen, unsere Komfortzone zu verlassen und Abenteuer erleben.

Wie sieht das bei mir aus?

Ich lebe meine Abenteuer. Ob nun ein Sprung aus dem Flugzeug, klettern im Elbsandsteingebirge oder Wandern in der Lüneburger Heide – Hauptsache ich habe Spass!

Ich teile meine Meinung mit – auch wenn ich damit alleine stehe. Vereinzelt kommt es damit natürlich auch zu Konflikten. Doch in der Regel fahre ich damit durchaus positiv. Und manchmal passiert es dann, dass plötzlich auch andere eine eigene Meinung vertreten.

Und vor allem habe ich meinem Leben einen Sinn gegeben und lebe diesen. Schau dir dazu einfach mal meinen Zweck der Existenz und meine Big Five for Life an und lasse dich davon inspirieren.

Ein Adler sein

Vielleicht kennst du ja die Geschichte von den Enten und dem Adler?

Die unter uns, die mit dem Strom schwimmen obgleich sie viel lieber etwas anderes machen wollen, sind die Enten. Sie greifen nicht nach den Sternen, bleiben lieber auf dem Boden der Tatsachen, bewegen sich im Tiefflug über dem Boden, damit sie nicht fallen.

Die Adler aber steigen empor in den Himmel und beginnen dann auf einmal alles zu überblicken. Sie stoßen im Sturzflug hinunter und genießen das Adrenalin.

Solltest du die Geschichte noch nicht kennen, lies sie hier einfach mal und lasse dich inspirieren.

Komm in das Lager der Adler!

Wie Du zum Adler wirst.

Bist Du eine Ente, jemand, der mit dem Strom schwimmt? Und würdest du dieses gerne ändern?

Dann fange doch damit an, deinem Leben einen Sinn zu geben. Wie du das tust? Stelle dir die Frage was du aus tiefstem Herzen gerne tust. Finde deine Gabe.

Suche nicht nach dem Sinn des Lebens, gib deinem Leben einen Sinn.

Und dann fange an, diesen Sinn zu leben. Stück für Stück.

Einzig bist Du schon, jetzt musst du es nur noch zeigen.

Sind wir alle außergewöhnlich?

Um noch einmal auf meine Frage am Anfang zurück zu kommen.
In unserem Inneren sind wir alle außergewöhnlich – das ist meine Überzeugung.

Nur leider lassen wir uns sehr gerne fremd steuern und schwimmen dann mit dem Strom. Wir trauen uns nicht, unsere Einzigartigkeit zu leben. Dem zu Grunde liegen tief sitzende Ängste. Fasse den Mut für deine Gabe.

über den Autor

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Me_webFrank Ohlsen ist Entspannungstrainer und Outdoorcoach mit den Schwerpunkten Achtsamkeit, Mentaltraining und Persönlich-keitsentwicklung. Seine Vision von einer besseren Welt lautet: Meine Reisebegleiter jeden Tag ein bisschen glücklicher machen und Wege aufzeigen, dass es so bleibt.

2 Gedanken zu „Ich bin einzig und nicht immer artig“

    1. Liebe Priska,
      vielen lieben Dank für deinen Link zu deinem großartigen Artikel.
      Damit machst du sicher sehr vielen Menschen Mut, sich so zu zeigen, wie sie wirklich sind.
      Liebe Grüße
      Frank

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