Die Stromlüge

Die Stromlüge

Die Raum&Zeit berichtet in Ihrer aktuellen Ausgabe Nr.187 über die Machenschaften der Stromlobyisten, die mit aller Macht die Energiewende verhindern wollen.

Ein Umstieg auf Erneuerbare Energie ist längst überfällig und auch beschlossen.

Trotz Fukushima finden Bremser aber gegenwärtig immer mehr Gehör. Ihr bewährter Trick, auf dem äußerst sensiblen Nerv der Bezahlbarkeit herumzu­drücken, funktioniert offensichtlich immer wieder zuverlässig, Claudia Kemfert entlarvt die mächtigen Drahtzieher und ihre falschen Argumente.

Von Prof. Dr. Claudia Kemfert – Berlin

Angesichts von Ressourcen­ knappheit, Atomgefahren und Klimawandel, die uns bedrohen, ist die Energiewende ein sinnvolles, ein  dringend  notwen­diges Projekt. Es ist höchste Zeit, zu handeln. Die Energiewende ist aber auch ein nützliches Projekt, von dem die deutsche Volkswirtschaft enorm profitiert, denn der Umbau unserer Stromversorgung ist mit gewaltigen Impulsen für die Wirtschaft verbunden und lässt dabei Brennstoffkosten sinken.

Und schließlich ist die Energiewende ein erfolgreiches Projekt: Vieles von dem, was vor weni­gen Jahrzehnten noch ins Reich grü­ner Utopien verbannt wurde, gehört heute zum Alltag. Saubere, grüne Energie ist technisch machbar und wirtschaftlich bezahlbar geworden.

Gegen den Energieumbau stellen sich in erster Linie jene, die von der bishe­rigen Energieversorgung am meisten profitieren: Große Konzerne, für die jeder Landwirt  mit einem  Windrad auf dem  Feld Konkurrenz bedeutet. Denn  die Herausforderungen  liegen nicht allein in der Umstellung auf neu­artige  Energiequellen, sondern  auch in einer damit einhergehenden Neu­strukturierung des  Energiemarktes.

Die Strompreislüge fußt auf dem Glauben, der Preis, den wir für Strom bezahlen, decke sich mit den Kosten der Stromproduktion. Diese Annahme wiederum  setzt voraus, dass die konventionelle Stromproduktion oh­ne staatliche Hilfen auskommt. Dass dies nicht stimmt, ist lange bekannt.

Für den  Verbraucher besteht der  ei­gentliche Unterschied zwischen alter und neuer Energie also vor allem darin, dass der Staat sich aus der Förde­rung zurückzieht und diese dem Strom­kunden aufbürdet. Die Diskussion über steigende Strompreise – und über die so­zialen Folgen – verfehlt ihr Thema, so­ lange sie um die Mär vom teuren Öko­ strom kreist.

Soweit ein kleiner Einblick in den Bericht. Den kompletten Bericht könnt Ihr in der aktuellen Raum & Zeit nachlesen.

Für mich ist eines absolut klar, ein Umstieg ist möglich und erforderlich.

Die Buchempfehlung zum Bericht: Kampf um Strom, Mythen, Macht und Monopole, von Prof. Dr. Claudia Kemfert.
ISBN: 978-3867742573

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