Quelle:pixabay.de

Die motivierende Geschichte – Die richtige Einstellung

Ich habe ja schon oft in meinem Blog darüber geschrieben, dass unser Glück von unserer Einstellung abhängt.
Diese These möchte ich heute mit der motivierenden Geschichte untermauern.

Die richtige Einstellung

Einst kam ein Mann zu einem weisen Ratgeber und beklagte sich darüber, dass das Leben ihn immer wieder vor schwierige Aufgaben stellte, die ihn daran hinderten, froh und glücklich zu sein.
Der Weise füllte drei Töpfe mit Wasser, stellte sie auf den Herd und erhitzte das Wasser. In den ersten Topf legte er eine Kartoffel, in den zweiten Eiern und in den dritten Kaffeebohnen. Nach einiger Zeit schüttete er die Kartoffeln in eine Schüssel, legte die Eier auf einen Teller und goss den Kaffee in eine Tasse. „Was soll das“? fragte der Mann.

Der Weise antwortete: „Die Kartoffeln, die Eier und der Kaffee waren alle dem gleichen Einfluss, dem heißen Wasser, ausgesetzt. Alle Drei haben jedoch unterschiedlich darauf reagiert: Die Kartoffeln waren erst hart, danach weich.
Die Eier waren erst zerbrechlich und innen weich, danach waren sie innen hart. Die Kaffeebohnen haben sich aufgelöst und das Wasser in Kaffee verwandelt“. So liegt es auch an dir, welche Einstellung du zu deinem Leben hast.

Bist du eine Kartoffel, die stark zu sein scheint, wenn sie jedoch mit Problemen in Berührung kommt, weich wird und ihre Stärke verliert? Bist du ein Ei mit einem weichen Herz, das versteinert und hart wird, wenn du auf Probleme stößt? Oder bist du eine Kaffeebohne, die das heiße Wasser in Kaffee verwandelt, d.h. das Problem als Chance sieht, etwas Neues daraus entstehen zu lassen“?

Autor unbekannt
Die Weisen wissen es schon lange, und ich Selber stelle es immer wieder fest, dass ich Selbst in der Hand habe, wie ich mich fühle.
Wenn mich jemand verletzt, mir etwas weg nimmt, mich ärgert oder was auch immer, kann ich zu jedem Zeitpunkt selbst entscheiden, wie ich mit der Situation umgehe.
Vielleicht werde ich mich für einen Augenblick aufregen, wenn mir jemand im Straßenverkehr die Vorfahrt nimmt, aber den Ärger sollte ich schnell los lassen. Er hilft weder mir noch schadet er dem Anderen. Und es lohnt sich nicht, deswegen einen Streit vom Zaun zu brechen. Vermutlich hat der andere es nicht einmal mit Absicht gemacht.
Oder wenn ein Projekt nicht so läuft, wie es laufen sollte.
Ständig wird dann nach dem Schuldigen gesucht, anstatt nach Lösungen zu suchen, wie man es besser machen kann. Diese Vorgehensweise trägt doch nur mehr dazu bei, dass wir uns weiter vor den Fehlern fürchten, was uns wiederum lähmt.
Also sei Selbst die Kaffeebohne.
Und vergiss nicht:
In jeder Minute, die man mit Ärger verbringt, versäumt man 60 glückliche Sekunden.
William Summerset Maugham

Über den Autor

Wenn Du mehr zu gesunder Lebensweise, Glück, Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung oder über kritische Ansichten zu Natur und Umwelt wissen möchtest, dann sprich mich doch einfach an. Oder buche meinen Newsletter. Ich freue mich auch immer über die Ansichten meiner Leser in den Kommentarfeldern.

Me_webFrank Ohlsen ist Entspannungstrainer und Outdoorcoach mit den Schwerpunkten Achtsamkeit, Mentaltraining und Persönlich-keitsentwicklung. Seine Vision von einer besseren Welt lautet: Meine Reisebegleiter jeden Tag ein bisschen glücklicher machen und Wege aufzeigen, dass es so bleibt.

4 Gedanken zu „Die motivierende Geschichte – Die richtige Einstellung“

  1. Ist das eine tolle Geschichte lieber Frank,

    dankeschön auch für die super Erklärung. Seit ich das auch so in meinem Leben mache mit meinen Problemen, da löst sich ganz viel. Inzwischen stehe ich oft davor und frage mich, was das soll, was es MIR sagen soll, was ich daraus lernen könnte.

    Herzliche Grüße
    Barbara

    1. Liebe Barbara,
      Henry Ford hat mal gesagt, Probleme sind Lösungen in Anzügen.
      Sie sollen uns auf einen Fehler hinweisen, so meine Auffassung zu dem ganzen. Du hast das ebenso erkannt.
      Die Frage nach dem Warum hilft uns dabei nicht weiter, das Wie ist die bessere Alternative.
      Herzlichen Dank
      Frank

  2. Lieber Frank,

    ich liebe ja die Bildsprache weil sie mehr sagt als 1ooo Worte und deine schöne Geschichte gehört eindeutig dazu. Sollte ich das nächste Mal wieder mit dem Verlauf einer Situation hadern, werde ich an eine Tasse gekochten Kaffee denken. Ein genialer Anker für das Unterbewusstsein…

    Ich danke dir für diese Inspiration

    Diana

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

fünfzehn + 15 =