Bienensterben: EU-Studie sieht Pestizid-Einsatz als Grund – SPIEGEL ONLINE

Bienensterben ist ein Resultat des Einsatzes von Pestiziden

Schon des öfteren habe ich auf meinem Blog über das Bienensterben berichtet. Und nun findet sich erneut auf Spiegel Online ein Bericht zu diesem Thema.

Demnach haben EU-Wissenschaftler jetzt erneut nachgewiesen, das Pestizide die Ursache für das Bienensterben sind.

Das ist für mich erneut ein Grund, dazu einen Weckruf zu starten und die Landwirte aufzufordern, den Einsatz der Pestizide zu unterlassen. Es gibt weitaus gesündere Wege, für unsere Nahrung zu sorgen.

Könnte Permakultur der Ausweg sein?

Die Natur ist unser bester Lehrmeister
Bruce Charles Mollison

So stieß ich vor einigen Tagen im aktuellen Magazin Natur & Heilen auf den Bericht zur Permakultur.

Diese geht auf ein Prinzip von Bruce Charles Mollison zurück, nach dem die Natur unser bester Lehrmeister ist. In der Permakultur geht der Schritt weg von Monokulturen. Hier werden die Pflanzen in Kooperation untereinander angepflanzt. Und dieses Verfahren ist gar nicht so neu. Der Krameterhof von Sepp Holzer in Österreich setzt bereits seit 50 Jahren auf Permakultur.

Ohne Einsatz von Düngemitteln, Pestiziden und zus. Bewässerung wachsen hier auf 1400 m Höhe bei einer durchschnittlichen Jahrestemperatur von 5 ℃ Pflanzen, die in den herkömmlichen Kulturen überhaupt nicht gedeihen können. Zwischen Heidelbeeren wachsen Karotten und Salate.
Selbst Chinesische Kiwis gedeihen auf seinem Hof.

Sepp Holzer ist nach eigener Aussage der meist bestrafte Bauer Österreichs, weil er Obstbäume anbaut, wo eigentlich Wald sein sollte, aber das Verfahren gibt ihm recht. Bei ihm gibt es keinen abrutschenden Wald, wie es an den umlaufenden Fichtenwäldern dauernd passiert, statt dessen eine ungeheure Pflanzenvielfalt. 72 kleinere Tümpel und Seen mit insgesamt 4 ha Fläche versorgen die Pflanzen mit Wasser und über 30 Fischarten leben in den Seen. Auch die Schweine, Schafe und Rinder laufen frei auf dem Land herum.

Und auch die Ernteerträge in der Permakultur sind laut dem Artikel durchgängig höher als in reinen Monokulturen.

So wird es sicher Zeit, endlich auch hier um zu denken. Wenn nicht für unsere eigene Gesundheit, dann für die unserer Kinder und für den Erhalt einer lebenswerten Natur.

Wer jetzt noch 2 * 12 Minuten Zeit hat, dem empfehle ich die kurze Reportage über Sepp Holzer anzusehen. Den Artikellink zum Bienensterben gibt es dann im Anschluß an den Bericht.

Bienensterben: EU-Studie sieht Pestizid-Einsatz als Grund – SPIEGEL ONLINE.

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