Alle Beiträge von Frank Ohlsen

Ab jetzt heißt es regelmäßig Bloggen

Hallo, meine Lieben Freunde, meine lieben Leser,

Ich freue mich, dass Ihr hier in meinem Blog seit. Heute habe ich mich dazu entschlossen, regelmäßig in meinem Blog über meine Wanderungen, meine täglichen Erfahrungen und Gedanken oder interessante Themen zu schreiben, um den Kontakt zu Euch näher aufrecht zu halten.

Ein paar wenige Artikel sind ja schon erschienen, diese waren aber doch mehr zum ausprobieren.
Aber jetzt soll es losgehen.

Ich habe heute einen wundervollen Spaziergang erlebt. Die Natur ist endlich erwacht. Die Sonne schien, der Himmel war blau und die Ameisen waren sehr geschäftig.

So kann das doch bleiben. Während der heutigen Wanderung fiel mir eine Geschichte wieder ein, die ich euch hier gerne niederschreiben und damit zum Nachdenken anregen möchte.

In dieser Geschichte geht es um einen Mann, der im Dschungel auf einen Tiger stößt. Als dieser ihn nun entdeckt und auf ihn zurast, gerät der Mann in eine große Furcht und in dieser Angst läuft er vor dem Tiger davon.
Weil aber der Tiger schneller ist, als der arme Mann, kommt ihm dieser immer näher.
Im letzten Moment erreichte nun der Mann einen Abhang, an dem eine Weinranke hing. Diese ergriff er und schwang sich über den Abhang hinweg. Nun schnüffelte oben der Tiger und wie der Mann nach unten sah, stand da ein zweiter Tiger. Was sollte der Mann jetzt nur tun? Zu seinem großen Unglück kam dann auch noch ein Mäuschen und nagte an der Weinranke. Seine Angst stieg ins unermessliche und er sah sich dem Tod nahe, als sein Blick an eine Erdbeerpflanze fiel. Mit seiner freien Hand griff er nach der Erdbeere steckte diese in den Mund.

Wie süß diese Erdbeere doch mundete. Über dem Geschmack der Erdbeere….

Was bezwecke ich mit dieser Geschichte, die schon sehr lange existiert? Ich möchte euch dazu anregen, über die Geschichte zu philosofieren und eure Ergebnisse hier mit mir zu teilen.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen wunderschönen Abend.

Seminar in der Wilseder Heide

Bericht zum Seminar in der Wilseder Heide

Unser Seminar führte uns am 21.03. in die Wilseder Heide.

Nachdem ich meine Teilnehmerin in Winsen am Bahnhof abgeholt habe, ging es von Döhle aus auf den Spuren von Pastor Bode in die Wilseder Heide. Neben einzelnen Übungen der Achtsamkeit und Entspannung ging es dabei auch um Wertschätzende Kommunikation, um die Menschliche Psyche und um das Thema Glück.

Hinter Döhle entlang des Pastor Bode Weges

Es war ein wundervoller Tag, die Sonne strahlte über uns. Hier ein paar Eindrücke von der Wanderung.

 

Teilnehmerstimmen:

Regina Brecht

Überglücklich bin ich nach dieser wunderbaren Wanderung etwas erschöpft wieder zu hause angekommen. Es war fantastisch, herzlichen Dank, lieber Frank. Du hast diese Wanderung sehr einfühlsam, informativ und engagiert geleitet. Ich bin gerne wieder dabei.
Wünsche Dir einen entspannten Sonntag abend.

Herzliche Grüße
Regina

 

Buchen & Bezahlen

Buchen & Bezahlen

Schön, dass Du bei meinem Seminar dabei sein willst.

Solltest du dich noch nicht angemeldet haben, kannst du das über den Xing Link oder via Mail unter seminare@finde-dich-selbst.net tun.

Bitte überweise den Betrag rechtzeitig vor Beginn des Seminars mit Angabe des Verwendungszwecks

Name | Veranstaltung | Datum

Nach Eingang der Zahlung erhältst du eine Bestätigungsmail.

Sparda Bank Hamburg
IBAN: DE84 2069 0500 0001 7726 78
BIC:   GENODEF1S11

Sofern für das jeweilige Seminar in der Beschreibung keine anderen Angaben gemacht wurden gilt:“Bei einer Stornierung des Seminars bis 7 Tage vorher fallen keine Kosten an, danach sind 50 % des Seminarpreises zu zahlen.“

Mein Camino von Leon bis nach Finisterre

Am 25. August 2012 erreiche ich um ca. 23:00 Uhr den Busbahnhof von Leon nach einer langen und anstrengenden Flug- und Busreise.
Nachdem ich etwa 1 Stunde durch Leon geirrt bin, um eine Herrberge aufzusuchen, spreche ich eine spanische Frau an. Glücklicherweise spricht Sie perfekt Englisch und da es kompliziert war, den Weg zu beschreiben, begleitet Sie mich zur Herberge und überzeugt dann noch die Nonne, mich trotz der späten Stunde noch aufzunehmen.
So begegnet mir schon am ersten Abend noch vor dem Start meiner Wanderung ein Engel.

26.08.2012

Am nächsten morgen mache ich mich auf nach Santiago. In der Basilika von Leon mache ich eine kurze Pause und bete für einen guten Weg.

Die Basilika in Leon

Auf dem Weg raus aus Leon komme ich an einem Denkmal vorbei, an dem mir Scott begegnet und mit dem ich meinen Weg fortsetze.

Denkmal in Leon
my friend Scott from Scottland
mein Freund Scott aus Schottland

Scott ist in Pamplona gestartet, musste aber die letzten vier Tage wegen Blasen im Hospital verbringen. So macht er sich jetzt wieder mit mir auf den Weg. Scott erzählt mir von Menschen, die er bereits auf dem Camino getroffen hat und von Ihren Geschichten. Er selbst schreibt an einem Blog über seinen Camino, was mich auf die Idee zu diesem hier gebracht hat.

Wir unterhalten uns über Bewusstsein und Unterbewusstsein. Auf dem Camino spricht unser Unterbewusstsein des öfteren mit uns.

wir haben Leon verlassen
Wegweiser auf dem Camino

Pilgermenü in der Herberge Tio Pepe

In Villar de Mazarife endet unsere heutige Wanderung und wir treffen auf Constanze, Harald und Christian. Mit Ihnen nehmen wir gemeinsam unser Pilgermenü ein und setzen unseren Weg am nächsten Morgen fort.

Sonnenuntergang in Villar de Mazarife

 


27.08.2012

Seit meiner Ankunft brennen meine Augen und auch jetzt am zweiten Tag ist es nicht besser. Um 08:00 Uhr setzen wir unseren Weg fort nach Villares de Orbigo. Jeder Pilgerer hat andere Gründe für den Weg, manch einer gibt an, ganz ohne Grund auf dem Weg zu sein um im weiteren Verlauf dann doch Gründe anzugeben.
Ich komme zu der Erkenntnis, dass der Camino einen ruft.

 

 

die 20-bogige Brücke über den Rio Orbigo

Von Puente de Orbigo führt uns der Weg noch bis Villares de Orbigo, wo wir in der gleichnamigen Herberge einkehren.

Überquerung der Brücke über den Rio Orbigo Einchecken in der Herberge Gruppenbild in der Küche

 

28.08.2012

Nachdem ich mich am Vorabend von meinen Freunden verabschiedet habe bin ich schon vor Sonnenaufgang aufgebrochen. Es ist ein klarer Sternenhimmel, die Milchstrasse über mir, laufe ich los. Ich bin ein wenig traurig, da ich ohne meine Freunde der ersten Tage aufgebrochen bin. Unterwegs komme ich an einem Bauernhof vorbei, rechts und links des Weges liegen Hunde im Gras, die sich nicht im geringsten an mir stören. Auf dem Weg treffe ich Massimo aus Genua und setze meinen Weg gemeinsam mit Ihm fort. Vor Leon nehmen wir gemeinsam unser Frühstück ein. Massimo ist in St. Jean gestartet und hat täglich zwischen 35 und 60 km zurückgelegt, wird aber sein Ziel nicht mehr erreichen können, da er nur noch den morgigen Tag zum Wandern hat.

Massimo aus Genua  Kathedrale Santa Maria von Astorga   Strassenmusiker vor der Kathedrale von Astorga

In Astorga ist gerade Markttag. Wir treffen auf Luca aus Ungarn. In Valdeviegas erzählt uns eine alte Frau eine Geschichte zur Kirche. Eine junge Frau war im 17. Jahrhundert mit Ihren Kindern unterwegs und eines Ihrer Kinder fiel in den Brunnen. Sie flehte den Heiligen Jacobus um  Hilfe an und der Brunnen füllte sich mit Wasser, bis das Kind aus dem Brunnen gezogen werden konnte.

Einsiedelei Ecce Homo - Valdeviejas Astorga  Luca und Massimo

Der Weg führt uns nach Rabanal, wo ich mich von Massimo verabschiede, da er noch ein Stück weitergehen möchte. Luca hatte sich schon zuvor von uns verabschiedet.
Ich kehre in Rabanal gegenüber der Kirche in eine von Briten geführte Herberge ein. Dort finden Sich annähernd alle dort eingekehrten Pilger um 16:30 Uhr zum gemeinsamen Tee trinken ein.
Zum Tee werden Cookies gereicht und wir unterhalten uns sehr angeregt.

   

Um 19:00 Uhr besuche ich die Messe der ansässigen Mönche. Sie wird in Latein abgehalten und über weite Strecken singen die Mönche, was mich sehr bewegt.
Nach der Messe koche ich gemeinsam mit einigen der übrigen Pilger. Im Anschluß unterhalte ich mich dann noch einge Zeit mit Lucia aus Irland, die die Herberge für 17 Tage leitet. Sie möchte später selber eine Herberge eröffnen und sucht dazu noch den passenden Ort.

29.08.2012

Um 06:30 Uhr mache ich meine Qi Gong Übungen und breche dann in den Morgen auf. Als ich Foncebadon erreiche, geht gerade die Sonne auf   .
  
Ich erreiche das Cruz de Ferro mitten im Nebel auf 1531 m Höhe und lege meinen von zu Hause mitgebrachten Stein ab. Dieser symbolisiert die Lasten des Lebens, die dort zurückgelassen werden.

 

Als ich dann kurze Zeit später Manjarin erreiche, hält ein Kreuzritter gerade die Messe.

 

to be continued…

Seminar im Pietzmoor

Am 21.10. und am 28.10. gebe ich jeweils ein Seminar im Pietzmoor.
Ich treffe mich mit meinen Teilnehmern beim Parkplatz im Schäferhof, Schneverdingen, und wir beginnen die Tour durch das Moor.
Am 21. 10. bin ich bereits zwei Stunden vor dem Beginn im Moor und genieße einen wunderschönen Sonnenaufgang.
Ich unterrichte meine Teilnehmer in der Achtsamkeit und im kontemplatierten Gehen. Es sind zwei tolle Seminare mit viel Spass.